Papier: Der stille Augenzeuge der Geschichte

Seit Anbeginn der Zeit begleitet das Papier den Menschen und hat einen nicht unbedeutenden Einfluss auf sein Leben. Oft wird das Papier jedoch unterschätzt und dass, obwohl es so manche faszinierende Geschichten erzählen könnte. Eine von ihnen wäre bestimmt die Geschichte des Papierhandwerks in Bad Reinerz/Duszniki-Zdrój.

Weiterlesen ...
Mittwoch, 19. Februar 2020
Hauptmenü
Anzeige

Foto: Facebook / Warszawa
Foto: Facebook / Warszawa

In Deutschland sind Pfandflaschenautomaten schon längst bekannt. Nun kommt diese Initiative nach Polen. Die ersten zwei gibt es bereits in Warszawa/Warschau, die dank der Zusammenarbeit zwischen Coca-Cola und der Stiftung Nasza Ziemia aufgestellt worden sind.

Wie angekündigt, stehen in Warszawa/Warschau zwei Pfandflaschenautomaten. Sie sollen auf eine attraktive Weise die Menschen zu einem bewussteren Umgang mit Müll anregen. Für die eingeworfenen Flaschen und Dosen kann man Punkte sammeln, die später gegen Kaffee bei Costa Coffee,  Ermäßigungen für Kinotickets bei Multikino oder auf Eintrittskarten in dem Theatern Capitol und Dramatyczny getauscht werden können. Diese symbolischen Belohnungen sollen die Bewohner der polnischen Hauptstadt zur Mülltrennung ermuntern. 

 

Wie funktioniert es?

Erst mal muss die App ETS Portfel aufs Handy geladen werden. Sie ist sowohl für Android, als auch für iOS geeignet. Bevor die Flaschen eingeworfen werden, muss man seinen individuellen Code aus der App im Automaten scannen. Danach können die Flaschen einfach reingeworfen werden und die Maschine sortiert sie von selbst ein. Der Recycleautomat akzeptiert leere PET-Flaschen, Glasflaschen und Aluminiumdosen. Wenn ein Produkt nicht passt, wird es zurückgegeben. Nachdem wir alles entsorgt haben, bekommen wir Punkte, die wir per App sammeln können. Die Rohstoffe werden wiederum verarbeitet und wiederverwendet.

 

Graue Realität

Mülltrennung ist ein Thema, welches immer wieder in den polnischen Medien aufklingt. Abfuhr von nicht getrenntem Abfall ist bis zu einem vierfachen teurer, als die des sortierten. Die meisten Einfamilienhaushalte sind bereits daran gewöhnt Papier, Plastik von Aluminium und Glas zu trennen. Bei Wohnsiedlungen sieht die Situation anders aus. Theoretisch wird die Segregation auch auf Blocksiedlungen angewendet, aber in der Praxis ist es oft nicht der Fall. Die Bewohner kümmern sich nicht um die Mülltrennung, da sie in den meisten Fällen straffrei davon kommen können. 

 

FB


Twiter


Youtube