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Parawaning an der Ostsee

Ausländische Urlauber sind oft verwundert, wenn sie die polnischen Strände zum ersten Mal sehen. Auf denen kann man nämlich wegen der vielen Windschütze – Parawan, nur wenig Sand sehen. Was für die Bewohner Polens völlig normal ist, ist für Ausländer ziemlich verrückt. Was haben also die Polen mit dem Parawan? 

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Dienstag, 20. August 2019
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Symbolbild / Pixabay
Symbolbild / Pixabay

Bereits in zwei Jahren soll Einwegplastik komplett aus den Geschäften verschwinden. Polnische Wissenschaftler der Technischen Universität Danzig (poln. Politechnika Gdańska) haben nun eine revolutionäre Methode zur Herstellung von ökologischen Einwegprodukten entwickelt.

Die Produktion des Plastikersatzes ist kompliziert, aber die Rohstoffe sind allgemein erhältlich, sodass die Herstellung sogar um 15 % billiger ist, als von traditioneller Plastik. Die Basis für den neuen Superstoff bilden Mais- und Kartoffelmehl. So können sie zusammen mit Speiseresten weggeworfen werden. Dabei dauert der Abbau rund 3 Monate. Darüber hinaus ist der Plastikersatz wesentlich hitzebeständiger als der herkömmliche Kunststoff. Die patentierte Lösung wird voraussichtlich bald auf den Markt kommen.

- Wir haben eine thermoplastische Kartoffelstärke entwickelt, die physikalisch verarbeitet wird. Es kann z. B. für die Herstellung von Kapseln mit kontrollierter Freisetzung von Medikamenten eingesetzt werden. In Kombination mit dem bereits vorhandenen Polylactid (PLA) können jedoch verschiedene biologisch abbaubare und kompostierbare Produkte hergestellt werden. Wir haben bereits eine Reihe von Zusammensetzungen patentiert, die wir mit Besteck begonnen haben - erklärt Prof. Helena Janik vom Polymer Technology Department der Chemischen Fakultät der Technischen Universität Danzig gegenüber der Nachrichtenagentur Newseria Innowacje.

Natur pur

Als Grundlage zur Produktion von Einwegprodukten wurden nur gängige erdölbasierende Materialien genutzt. Die polnischen Wissenschaftler greifen nur auf natürliche Stoffe zurück. Obwohl das Einführen der ökologischen Einwegprodukte, nicht die Produktion auf traditioneller Basis aufhalten kann, könnte sie jedoch deutlich geringer ausfallen. Mit der neuen Technologie will man schließlich nicht nur Besteck herzustellen, sondern auch andere Produkte. Dabei steht der Öko-Faktor und die Bioabbaubarkeit im Vordergrund, denn traditioneller Kunststoff braucht dafür bis zu 1000 Jahre und die innovative Alternative aus Danzig nur 3 Monate.

Kampf gegen Verschmutzung

Nach Angaben der Europäischen Kommission produzieren die Europäer jedes Jahr 25 Millionen Tonnen an Kunststoffabfall. Insgesamt hat sich die Kunststoffproduktion in den letzten 60 Jahren um mehr als zweihundert Mal vergrößert. Jedes Jahr werden rund 8 Millionen Tonnen Kunststoff in die Meere und Ozeane transportiert. 

- Die Forschungsergebnisse haben unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Es gibt viele Interessierte aus verschiedenen Bereichen, auch mit ausländischem Kapital. Patentinhaber ist die Technische Universität Danzig - sagt Prof. Helena Janik. 

Der Stoff hat alle Tests bestanden. Ein Unternehmen hat sich bereits für die Produktion von ökologischem Besteck interessiert. In Zukunft können auch Einwegteller, Becher oder Strohhalme produziert werden.

 

Quelle: Newseria Innowacje

 

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