Papier: Der stille Augenzeuge der Geschichte

Seit Anbeginn der Zeit begleitet das Papier den Menschen und hat einen nicht unbedeutenden Einfluss auf sein Leben. Oft wird das Papier jedoch unterschätzt und dass, obwohl es so manche faszinierende Geschichten erzählen könnte. Eine von ihnen wäre bestimmt die Geschichte des Papierhandwerks in Bad Reinerz/Duszniki-Zdrój.

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Freitag, 21. Februar 2020
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Ein Fiat 500 in einer anderen Form, als in der in der wir ihn von der Straße kennen, wurde von der FSE-Fabrik vorgestellt. Auf Basis des italienischen Flitzers hat man in Polen ein Elektroauto fertiggestellt. Die Details. 

Am 21.02.2017 stellte Thomas Hajek, der Generaldirektor der FSE-Fabrik (poln. Fabryka Samochodow Elektrycznych) das Elektroauto FSE 01 vor. Etwa 3,5 Meter soll der Wagen lang sein und eine Höchstgeschwindigkeit von 135 Km/h erreichen. Die Maximale Reichweite bei einer Ladung liegt nach eigenen Angaben bei 120 Kilometern. Die Batteriekapazität wird mit 14,4 kWh angegeben, die Aufladung bis zum vollen Speicher soll 6 Stunden dauern oder knapp drei Stunden, mithilfe einer 400-V-Ladeanlage. Das Elektroauto wird auf Basis eines Fiat 500 fertiggestellt - sagte Hajek, zitiert von Interia.pl. Der Kleinwagen bekommt ein richtiges polnisches Elektroherz - einen Motor der in Sosnowitz (poln. Sosnowiec) hergestellt wird. Die Karosserie und der Boden werden in Tichau (poln. Tychy) produziert und fertig montiert wird der Flitzer schließlich in Bielitz-Biala (poln. Bielsko-Biala).

 

Drei Jahre lang hat das polnische Ingenieur-Team am FSE 01 gearbeitet. Nun schmiedet die Fabrik große Pläne. Man möchte das Fahrzeug heuer noch auf den Markt bringen. Der Preis soll unter 100 Tsd. Zloty liegen. Innerhalb des nächsten Jahres will das Unternehmen auch eine Produktionslinie einrichten, von der rund 1.000 Elektro-Kleinwagen runterfahren.

 

Den FSE 01 kann man bereits bestellen. Das Auto ist auch für den Export Richtung Deutschland, Frankreich und Skandinavien gedacht. Das Unternehmen will ebenfalls mit ihren Elektroflitzern institutionelle Kunden als auch Unternehmen ansprechen. Erste Anfragen und Bestellungen soll es nach Aussagen von Thomas Hajek bereits gegeben haben. Interesse am Kleinwagen bekundete ein bekannter Autoverleih. Den Namen wollte Hajek jedoch nicht verraten.

 

Die Vertreter des Unternehmens bestätigten, dass sie auch Fördermittel in Anspruch nehmen wollen. Gefragt nach der Teilnahme an der Ausschreibung zum polnischen Elektroauto, sagten man, dass eine Entscheidung diesbezüglich im April getroffen wird.

 

Fotos: Pressematerialien / FSE

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