Wildes campen in Polen – das sind die wichtigsten Regeln

In Polen ist das wilde Campen gar nicht so einfach. Deswegen sollte man sich vorher schlau machen, was erlaubt ist und wo. 

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Mittwoch, 05. August 2020
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Foto: Orlen / Pressematerialien
Foto: Orlen / Pressematerialien

Der polnische Ölkonzern PKN Orlen plant am Standort seiner Tochter Anwil in Włocławek/Leslau den Bau eines Produktionskomplexes für gereinigten Wasserstoff.

Wie der Konzern bekannt gab, soll die Anlage bis Ende 2021 fertig werden und eine Produktionskapazität von stündlich 600 kg Wasserstoff in als Kraftstoff geeigneter Qualität erreichen. Das Vergabeverfahren für das Projekt soll bis Ende August eingeleitet werden. In der ersten Ausbaustufe soll die Kapazität bei 170 kg H2 liegen, wobei durch Modulbauweise eine schnelle Erweiterbarkeit je nach Nachfrageentwicklung gewährleistet werden soll.

Wasserstoff entsteht bei Anwil als Nebenprodukt der Produktion von Chlor in der Chloralkali-Elektrolyse. Bisher wird er in der Ammoniakanlage verwertet. Künftig soll er in der neuen Reinigungsanlage gereinigt und anschließend für den Transport zu den Tanklagern und Tankstellen in Kesselwagen und Tanklastwagen abgefüllt werden. Zum Aufbau des Absatzmarktes hat Orlen bereits Kooperationsvereinbarungen mit dem Kommunalverband Oberschlesien (GZM) sowie den Städten Kraków/Krakau und Płock/Plock unterzeichnet. Außerdem will Orlen gemeinsam mit PESA eine Lokomotive mit Wasserstoffantrieb entwickeln.

Weitere Anlagen zur Produktion von Wasserstoff in Kraftstoffqualität plant Orlen auch in ihren Raffinerien in Płock/Plock und in Trzebinia. 

Torsten Stein / nov-ost.info

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