Wegzeichen in Polen

Was bedeuteten sie? Ein Guide für alle Touristen und Wanderer!

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Dienstag, 02. Juni 2020
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Daniel Obajtek, Vorstandsvorsitzender von Orlen / Foto: PKN Orlen
Daniel Obajtek, Vorstandsvorsitzender von Orlen / Foto: PKN Orlen

Der polnische Ölkonzern PKN Orlen kann im Ergebnis seines Übernahmeangebots für den nordpolnischen Energiekonzern Energa 80% der Aktien und 85% der Stimmrechte übernehmen.

Dies gab Orlen am Montag (27. April) nach Ende der Zeichnungsfrist bekannt. Die Abwicklung der Transaktion soll nun am Donnerstag, dem 30. April erfolgen. Pro Energa-Aktie zahlt Orlen 8,35 PLN, was für das Gesamtpaket von 313,3 Mio. Aktien einem Preis von knapp 2,77 Mrd. PLN (609 Mio. EUR) entspricht.

Orlen begründet das Übernahmeprojekt mit ihrer Strategie, sich zu einem "Multienergiekonzern" zu entwickeln. Schon jetzt erwirtschafte man in der Energiewirtschaft 15% des EBITDA, nach der Übernahme von Energa werden es fast 30% sein. Energa verfügt über Kraftwerkskapazitäten von 1,4 GW, wovon 560 MW auf erneuerbare Energien entfallen. Zu den Entwicklungsplänen des Konzerns gehören der Bau eines Gaskraftwerks in Grudziądz sowie eines neuen Kraftwerksblocks in Ostrołęka gemeinsam mit Enea, bei dem seit einiger Zeit eine Umplanung auf den Betrieb mit Erdgas statt mit Kohle geprüft wird.

Orlen verfügt innerhalb Polens über Stromerzeugungskapazitäten von 1,6 GW, vor allem dank ihrer beiden neuen Gas- und Dampfkraftwerke in Płock und Włocławek sowie des Heizkraftwerks Płock. Zu den wichtigsten Entwicklungsprojekten des Konzerns gehört der Bau von Offshore-Windparks in der Ostsee mit insgesamt bis zu 1,2 GW Leistung. 

 

Torsten Stein / nov-ost.info

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