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Montag, 23. Oktober 2017
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Hauptsitz des IWF
Hauptsitz des IWF

Das Wirtschaftswachstum wird von 3,6% im Vorjahr heuer auf 3,5% fallen. Für das kommende Jahr wird das Wachstum wieder auf 3,7% beschleunigen – prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF).

Anfang Mai gingen die Experten des IWF von einem Wachstum in Höhe von 3,6% für die angegebenen Jahre aus. Später signalisierte man, dass die wirtschaftliche Entwicklung 2016 stabil auf 3,6% bleibt und im kommenden Jahr zu fast 4% beschleunigt. Nun wird von einem BIP-Wachstum von 3,4% im Jahr 2018, 3,2% 2019 und 3,1% sowohl 2020 als auch 2021 gesprochen. Heuer soll die polnische Wirtschaft um 3,5% wachsen.

Die Wirtschaft entwickelt sich solide aber externe Faktoren haben weiterhin Einfluss auf die Inflation. Die Arbeitslosigkeit ist gewaltig gesunken und die Wirtschaft läuft auf Hochtouren. Wir gehen davon aus, dass das Wachstum 2016 weiterhin stark bleibt und 2017 vor allem dank dem Konsum, der durch die neue Sozialleistung gefördert wird auf 3,7% beschleunigt. Mittelfristig wird sich das Wachstum dann mäßig entwickeln. Die positive Nachfragelücke im kommenden Jahr sollte helfen die Inflation in Richtung des EZB-Ziels stufenweise zu richten - schrieb man in der Aussendung.

Der IWF weist darauf hin, dass die Einhaltung der Wahlversprechen durch die PiS-Regierung zu einem höheren Haushaltsloch führen wird, das 2,8% des BIP im Jahr 2016 erreichen wird und 2018 sogar zur Überschreitung der 3%-Grenze führen könnte. Gleichzeitig unterstreicht man, dass Warschau ab 2018 zur Haushaltskonsolidierung von 0,75% des BIPs zurückkehren will.

Der Bankensektor ist bei einer nachlassenden Profitabilität weiterhin gut kapitalisiert. Das Umsetzten der letzten Ankündigungen zu Fremdwährungskrediten könnte die finanzielle Stabilität und noch mehr das Vertrauen der Finanzmärkte schwächen – so der IWF.

 

Quelle: Wprost

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