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Sonntag, 17. Februar 2019
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Das Gesetz bezüglich der Spreadsrückerstattung könnte doppelt so hohe Kosten generieren als die erwarteten 3,6-4 Mrd. Zloty, meint die polnische Nationalbank.

Im August reichte die Präsidentenkanzlei den Gesetzentwurf, der die Rückerstattung der Spreads durch die Banken befasst, im Sejm ein. Die voraussichtlichen Kosten sollten 3,6-4 Mrd. Zloty betragen. Aus der Bewertung des Projekts durch die polnische Nationalbank (NBP) geht hervor, dass die Summe viel höher als erwartet sei – mindestens doppelt so hoch. NBP meint sogar, sie könnte zwei Drittel des Nettogewinns des Bankensektors aus 2015 betragen.

Die Rückerstattung der Spreads ist eine Sache, dazu kommen aber noch die Operativkosten, Kosten der Angestelltenengagements und der ganzen Veränderungen. Nicht zu vergessen sind noch die Kosten, die durch den Staatshaushalt zu tragen wären, die sich aus der Rückerstattung der Einnahmesteuern ergeben.

Zweifel bei NBP weckt auch die Art und Weise der Errechnung des rückerstattenden Betrags, die in Fremdwährung erfolgen soll. „Laut NBP gebe es keine Begründung, wieso die Spreads in einer Fremdwährung rückerstattet werden sollten. Dies führt zu einer unbegründeten Gewinnerhöhung der Kreditnehmer und in Folge dessen, zu größeren Kosten für Banken“, lesen wir.

NBP ist auch der Meinung, dass aus Sicht des Konsumentenschutzes, die Spreads nur denjenigen Kreditnehmern rückerstattet werden sollten, die damit einen Immobilienkauf finanziert haben. Dieses Gebäude sollte außerdem von dem Kreditnehmer jetzt bewohnt werden. „Die Begrenzung würde verhindern, dass aus den Gesetzvorteilen auch diejenigen Kunden profitieren könnten, die einen Kredit für andere Ziele, auch Investitionsziele, aufgenommen haben.“

 

Quelle: money.pl

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