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Montag, 10. Dezember 2018
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Verfassungskrise könnte Investoren abschrecken und zur Veränderung des Ratings führen.

In der Aussendung von Donnerstag (25.08) wird auf die Anzeige gegen den Präsidenten des Verfassungstribunals hingewiesen. Moody‘s spricht von negativen Auswirkungen, die eine Eskalation der Krise mit sich bringen könnte.

Es ist sehr negativ für Polen, weil die seit dem Ende des Vorjahrs anhaltende Verfassungskrise, die Spannungen zwischen Polen und der EU verstärkt und so eine Verschlechterung des Investitionsklimas in Polen mit sich ziehen kann – so die Ratingagentur.

Die Verfassungskrise hat bereits ihre Spuren hinterlassen – meint Moody‘s mit Verweis auf die Investitionen im ersten Quartal, die um 2,2% zurückgegangen sind im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr.

Zudem rechnet die Agentur damit, dass der Konsum das reale Wirtschaftswachstum unterstützt, dass nach eigenen Schätzungen zwischen 3 und 3,5% heuer erreichen soll. Doch das schlechtere Investitionsklima könnte das Wachstum nach unten treiben – so Moody‘s.

Zur Erinnerung – im Mai beließ die Ratingagentur die Einstufung der Kreditwürdigkeit Polens auf A2, doch gleichzeitig senkte man den Ausblick auf „negativ“. Damals wurde die Entscheidung mit Fiskalrisiken im Bereich der steigenden Ausgaben, den Ankündigungen zur Senkung der Altersgrenze sowie dem problematischen Investitionsklima, welches durch die unvorhersehbare Politik und Legislation zusätzlich geschwächt wird, begründet.

 

Quelle: TVN24 

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