Impfquote in Polen

Um die Pandemie zu bekämpfen setzt man derzeit auf Impfungen. Damit die Normalität wieder zurückkommt, muss die Herdenimmunität bei mindestens ca. 80 % liegen. Wie sieht jedoch die Lage in Polen aus?

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Freitag, 21. Januar 2022
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Foto: Symbolbild / Freepik
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Ab Februar soll es in den polnischen Geschäften und an Tankstellen günstiger werden. Doch die Preissenkungen sind nur für ein halbes Jahr geplant. 

Die Mehrwertsteuer für Nahrung, Gas und Dünger auf Null gesenkt und es gelten niedrigere Mehrwertsteuersätze für elektrische Energie und Systemwärme. Das sind die Hauptelemente des Anti-Inflations-Schildes 2.0. 

Diese radikalen Änderungen sollen das rasche Preiswachstum in Polen bremsen. Für 1 Liter Kraftstoff werden die Bewohner Polens 0,70 - 0,80 Zloty weniger bezahlen. Bei Brot oder Fleisch soll sich der Preis um ungefähr 5 % verringern. 

Laut dem Premierminister, Mateusz Morawawiecki werden die Bewohner Polens 15 Mrd. Zloty sparen. “Die angekündigten Mehrwertsteuersenkungen werden Konsumenten Erleichterung bringen, jedoch nur vorläufig”, betont Mariusz Zielonka, Wirtschaftsexperte bei der Polnischen Konföderation privater Arbeitgeber Lewiatan. Die Mehrwertsteuersenkung wird Menschen erlauben 40 - 50 Zloty monatlich einzusparen.

“Das neue Anti-Inflations-Schild wird wirksamer die Senkung der Inflation beeinflussen, als das erste Anti-Inflations-Schild. Es wird jedoch fast zweimal teuer. Außerdem ist das Hauptproblem, dass die Mehrwertsteuersenkungen nur vorübergehend sind”, kommentiert Paweł Wojciechowski, ehemaliger Finanzminister Polens. 

 

Quelle: rp

 

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