Ein Stück Ägypten in Polen - die bekanntesten Pyramiden an der Weichsel

 

 

Die riesigen Pyramiden aus Ägypten kennt jeder. Doch kaum einer weiß, dass auch in Polen solche Bauwerke  zu finden sind. Manche sind sogar älter als die weltbekannten Sehenswürdigkeiten. 

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Dienstag, 21. September 2021
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Symbolbild / Pixabay
Symbolbild / Pixabay

Eigentlich kamen bisher die meisten Kleidungsstücke aus China, doch aufgrund der Pandemie werden nun immer mehr Produkte auch aus anderen Ländern importiert.

Der Eigentümer der größten Bekleidungskette Polens LPP (Reserved, Cropp, House, Mohito und Sinsay) gab vor Kurzem bekannt, in welchen Ländern er die Produkte einkauft, die später an polnische Kunden weiter verbreitet werden. Erstaunlicherweise stellte sich heraus, dass die chinesische Richtung in der Pandemie an Bedeutung verloren hat. Zwar wird dort weiterhin der größte Teil der Kleidung, die in den 866 polnischen Läden der Gesellschaft verkauft werden, produziert, doch schon bald könnte sich das ändern, denn Bangladesch ist eine große Konkurrenz für China. Während 34,7% der von LPP im letzten Geschäftsjahr 2020/2021 bestellten Kleidung aus China kamen, waren es aus Bangladesch 34,3%. Vor der Pandemie sahen die Zahlen noch anders aus. 2019 importierte das Unternehmen 36,4% seiner Kleidung aus China und 31,4% aus Bangladesch.

Es ist offensichtlich, dass die Krise einen Anreiz geschaffen hat, Aufträge in andere Länder zu verlagern, die wahrscheinlich billiger sind und möglicherweise kürzere Transportwege haben. Im vergangenen Jahr hat Bangladesch den bisherigen Spitzenreiter bei den Exporten nach Polen stark angegriffen. Vor einigen Jahren war Bangladesch ein Symbol von Armut, doch nun sind die Importe aus diesem Land nach Polen vergangenes Jahr sogar um 25,2 % auf 912 Millionen Euro gestiegen und machten 31 % der Bekleidungsimporte nach Polen aus Ländern außerhalb der EU und 10 % der Importe, einschließlich der EU, aus. In kein anderes europäisches Land wird so viel Kleidung aus Bangladesch importiert wie nach Polen.

Der Import der Anziehsachen aus China ist im vergangenen Jahr nur um 5,7% gestiegen und betrug 1 079 Millionen Euro. Ein besseres Wachstum erreichte nicht nur Bangladesch, sondern auch Myanmar (Zuwachs um 53% auf 134 Millionen Euro) und die Türkei (+26% auf 228 Millionen Euro). Die beiden Länder haben Zugang zum Meer im Golf von Bengalen, was den Transport nach Europa im Vergleich zu chinesischen Häfen verkürzt. Polen war während der Pandemie ein besonders treuer Empfänger der Produkte dieser Länder.

Da sich die Bewohner Polens vor allem Kleidung, die von außerhalb der EU importiert wurden, kaufen, kann man sagen, dass das Outfit der Polen zu 36% chinesisch, zu 31% bangladeschisch, zu 8% türkisch und zu 5% indisch und myanmarisch ist. 

 

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