Die kaschubischen Steinkreise

Tief in einem Wald in der Kaschubei befinden sich Steinkreise, die man als das “polnische Stonehenge” bezeichnet. Man sagt, dass sie von Außerirdischen gebaut wurden und ihre Kraft Einfluss auf das Befinden von Menschen nehmen soll. Wie viel Wahrheit steckt jedoch dahinter? Darüber spricht mit PolenJournal.de Piotr Fudziński vom Archäologischen Museum in Gdańsk/Danzig. 

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Samstag, 06. Juni 2020
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Symbolbild / Pixabay
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Der polnische Lagermarkt profitiert von der aktuellen Lage, berichtet die Zeitung Rzeczpospolita unter Berufung auf eine Analyse des Beratungsunternehmen JLL.

Im ersten Quartal hat man in Polen 440 Tsd. m2 an Lagerflächen übergeben. Polen rühmt sich dementsprechend mit dem drittaktivsten Markt in Europa. Das folgt aus den neusten Analysen des Beratungsunternehmen JLL. Insgesamt wird der polnische Lagermarkt auf mehr als 19,1 Mio. m2 anwachsen. Neue Objekte wurden in Oberschlesien, Zentralpolen, Poznań/Posen, Warszwa/Warschau, Wrocław/Breslau, Kraków/Krakau, Kujawien und Szczeciń/Stettin errichtet. Die größten Lagerzentren sind P3 Mszczonów und Hillwood Wrocław Wschód II, die mehr als 50 Tsd. m2 groß sind. Tomasz Mika von JLL betont jedoch, dass in dem ersten Quartal die Gesamtfläche der neuen Investitionen bereits grösser wird, als die, der bereits freigegebenen. Die Bauunternehmer haben den Bau von ungefähr 700 Tsd. m2 eingeleitet. 

Das heißt, dass aktuell in Polen mehr als 2,1 Mio. m2 an Lagernstätten gebaut werden. Laut JLL hat die Bruttonachfrage, die nicht Kurzzeitverträge berücksichtigt, die Grenze von fast 950 Tsd. m2 erreicht. Im Vergleich mit dem ersten Quartal 2019 ist das fast ein Plus von 20%. Experten betonen, dass ein Teil der Transaktionen bereits vor März abgeschlossen wurde oder so weit fortgeschritten war, dass die Pandemie keinen Einfluss auf sie hatte. 

„Auf dem Investmentmarkt waren die ersten Monate sehr optimistisch, besonders im Lagersektor. Wir haben ein stärkeres Interesse an Portfolioinvestitionen beobachtet. Die Pandemie verursachte eine Verlangsamung auf dem Markt, doch die Immobilienschätzungen waren am Ende des ersten Quartals generell unverändert wegen des Fehlens von einer Transaktionsbasis und beinhalteten einen Vorbehalt über das erhöhte Marktrisiko. Wir erwarten, dass die Nervosität wahrscheinlich Einfluss auf den Preisabfall haben wird, doch hauptsächlich außerhalb des Prime-Segments“, kommentierte Renata Osiecka, Verwaltungsdirektorin bei Axi Immo.

Experten von Axi Immo sind der Meinung, dass die kommenden Monate für den polnischen Lagersektor eine Herausforderung darstellen werden. Nach Prognosen der Europäischen Kommission soll das BIP in Polen um 4,3% im Jahr 2020 schrumpfen, was das niedrigste Ergebnis unter allen EU-Staaten darstellen wird. Analytiker von Axa Immo prognostizieren, dass weniger Investitionen abgeschlossen werden und kurzfristige Verträge dominieren werden. Unternehmen, die bisher nicht E-Commerce genutzt haben, werden sich an die neue Realität anpassen müssen. 

Quelle: jll/rp

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