Eine Route voller Tradition

Eine ideenreiche und einzigartige Attraktion, die zahlreiche Touristen anzieht, ist das Ergebnis eines polnisch-slowakischen Projektes. Worum geht es? Um die Route der historischen Rezepturen im Karpatenvorland und der Slowakei.

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Samstag, 11. Juli 2020
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Die EU-Kommission hat ihre Frühjahrsprognose veröffentlicht. 

Laut den EU-Analytikern wird die Wirtschaft des Euro-Währungsgebiets im Jahr 2020 um 7,4%, und damit stärker als je zuvor, schrumpfen. Für 2021 wird hingegen ein Wachstum von 6,1% erwartet. In Brüssel glaubt man aber, dass trotz der hohen Dynamik die Verluste, welche auf die Coronakrise zurückzuführen sind, nicht egalisiert werden können.

Rezession wird alle treffen

Laut der Zusammenstellung der EU-Kommission wird die Rezession alle Mitgliedstaaten treffen, aber in einem unterschiedlichen Ausmaß. Die polnische Wirtschaft soll heuer um 4,3% schrumpfen, die deutsche um 6,5%. Ein massiver Zusammenbruch wird wieder in Frankreich erwartet, wo ein Rückgang von 8,2% erwartet wird. 

2021 soll wiederum die polnische Wirtschaft um 4,1% wachsen. In Deutschland soll das BIP-Wachstum 5,9% und in Frankreich 7,4% erreichen.

Aussichten für die polnische Wirtschaft

In der Frühjahrsprognose für Polen wurde auch festgehalten, dass die Arbeitslosigkeit 2020 bis auf 7,5 ansteigt. Für 2021 wird eine Arbeitslosenrate von 5,3 erwartet. Zum Vergleich, 2019 bezifferten die EU-Analytiker die Arbeitslosigkeit an der Weichsel auf 3,3%.

2019 erreichte die Teuerungsrate in Polen 2,1%. In diesem Jahr wird sie wohl höher ausfallen, denn die Experten der EU-Kommission schätzen, dass die Inflationsrate heuer 2,5% erreichen wird. Im kommenden Jahr sollen es wiederum 2,8% sein. 

Das gesamtstaatliche Defizit soll von 0,7% des Bruttoinlandsprodukts 2019 auf 9,5% im Jahr 2020 steigen. Für 2021 wird ein Rückgang auf 3,8% erwartet. Ein ähnlicher Trend wird auch bei der Schuldenquote in Zusammenhang mit dem BIP erwartet. Für die Jahre 2020-21 werden 58% erwartet, bei 46% im Jahr 2019.

Aus der Prognose geht auch hervor, dass der Privatkonsum in Polen 2020 stark rückläufig wird. Ähnlich dürfte es auch bei den Investitionen aussehen.

Hintergrund

Die Prognose basiert auf einer Reihe technischer Annahmen für Wechselkurse, Zinssätze und Rohstoffpreise mit Stichtag 23. April. Bei allen anderen herangezogenen Daten, auch den Annahmen zu staatlichen Maßnahmen, wurden in dieser Prognose Informationen bis einschließlich 22. April berücksichtigt. Den Projektionen liegt die Annahme einer unveränderten Politik zugrunde, es sei denn, es wurden glaubwürdig konkrete politische Maßnahmen angekündigt.

 

Quelle: ec.europa.eu

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