Die kaschubischen Steinkreise

Tief in einem Wald in der Kaschubei befinden sich Steinkreise, die man als das “polnische Stonehenge” bezeichnet. Man sagt, dass sie von Außerirdischen gebaut wurden und ihre Kraft Einfluss auf das Befinden von Menschen nehmen soll. Wie viel Wahrheit steckt jedoch dahinter? Darüber spricht mit PolenJournal.de Piotr Fudziński vom Archäologischen Museum in Gdańsk/Danzig. 

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Samstag, 06. Juni 2020
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Katarzyna Dębkowska / Foto: Newseria Biznes
Katarzyna Dębkowska / Foto: Newseria Biznes

In Polen entfallen auf 1.000 Einwohner im Schnitt 58,6 Mikrounternehmen. Zwei Drittel von ihnen sind Einpersonenunternehmen. Interessant - rund die Hälfte von ihnen bewertet ihre finanzielle Lage als gut und das trotz der hohen Steuern, steigenden Arbeitskosten und starker Konkurrenz seitens der Firmen, die sich in der wirtschaftlichen Grauzone bewegen.

“Die Zahl der Mikrounternehmen ist im Jahresvergleich um 3% gestiegen [...] Kleinstunternehmen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft, denn sie generieren jeden dritten Zloty im Bruttoinlandsprodukt”, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Newseria Biznes Katarzyna Dębkowska aus dem Polnischen Wirtschaftsinstitut.

Laut dem Bericht “Mikrofirmy pod lupą” (dt. Mikrofirmen unter der Lupe) waren Ende 2017 an der Weichsel 2,3 Mio. Firmen tätig, die weniger als 10 Mitarbeiter hatten. 67% von ihnen waren Selbstständige. Die Kleinstunternehmer wurden auch bezüglich der Barrieren, die ihre Geschäftstätigkeit hindern, befragt. 69% nannte dabei hohe Steuern und andere finanzielle Belastungen. 66% wiesen wiederum auf die steigenden Mitarbeiterkosten und 59% auf die Konkurrenz seitens der anderen Unternehmen auf dem Binnenmarkt hin. Schwierigkeiten bei der Einstellung neuer Mitarbeiter (53%) sowie Instabilität des Wirtschaftsrechts (52%) wurden ebenfalls thematisiert. Trotz der eingeführten Maßnahmen, die das Unternehmertum an der Weichsel begünstigen, wird die Regierungspolitik von 45% der Unternehmen als ein Hindern für ihre Tätigkeit betrachtet.

Bei der Bewertung dieser Hindernisse sind sich die Mikrounternehmer nicht einig. Die Einstellung gegenüber den einzelnen Hindernissen und die Einschätzung des Grades der Geschäftsbeeinträchtigung ist laut dem Polnischen Wirtschaftsinstitut u.a. auf die Höhe des Jahresumsatzes, die jeweilige Branche sowie die Mitarbeiterzahl zurückzuführen.

Trotz gewisser Probleme, mit denen sich die Mikrounternehmer an der Weichsel messen müssen, vertreten sie die Meinung, dass die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Firmen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist.

“Zusätzlich bewertet die Hälfte der Unternehmen ihre finanzielle Lage als sehr gut oder gut. Nur ein sehr kleiner Teil wies auf gewisse Probleme mit ihren finanziellen Verpflichtungen oder eine drohende Insolvenz hin”, erklärt Katarzyna Dębkowska aus dem Polnischen Wirtschaftsinstitut.

Aus der Studie geht auch hervor, dass ein Drittel der Mikrounternehmen keine Investitionen getätigt oder vorgenommen hat. Trotz der fehlenden Investitionen kommen Viele sehr gut auf dem Markt zurecht.

Quelle: Newseria Biznes

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