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Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Symbolbild / Pixabay
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Forscher haben Lebensmittelpreise in Deutschland und Polen vergleicht. Was kam dabei raus? Wo sind die Preise niedriger? Die Ergebnisse.

Die Untersuchung und Vergleichsanalyse wurde von TakeTask und dem Forschungsinstitut ABR SESTA durchgeführt. Aus der Studie folgt, dass man die größten Preisunterschiede in den Kategorien Trockenprodukte und verarbeitete Lebensmittel zu spüren bekommt. 12 Produkte haben in Polen einen höheren Preis als in Deutschland. Die größten Unterschiede verzeichnete man bei Duplo (43,6%) und Maxi King (39,5%). Sebastian Starzyński, der Vorsitzende des Forschungsinstitutes ABR SESTA erklärte, dass diese Produkte in Polen als Süßigkeiten eines höheren Preisniveaus angesehen werden, weswegen der Preisanstieg bei kleinen Verkaufsrückfällen möglich ist. Kinder Maxi zählt auch zu der kleinen Gruppe von Snacks aus der Milchproduktkategorie, die in Polen noch nicht so sehr beliebt ist. Der Kunde kann es mit nichts vergleichen, weswegen es auch etwas mehr kosten kann.

Ein Unterschied ist auch bei dem Preis von Hipp Spaghetti Bolognese zu sehen, das in Polen um 39,3% teurer ist als in Deutschland. „Verarbeitete Lebensmittel für die Kleinsten sind eine besondere Art von Waren. Am wichtigsten ist, dass sie das Vertrauen der Eltern gewinnen und gerne von den Kindern gegessen werden. Wenn es eine große Nachfrage für solche Produkte gibt z. B. wegen geschmacklichen Gründen, kann der Preis auch höher sein“, erklärte Dr. Maria Andrzej Faliński, Vorsitzende des Verbandes Forum Dialogu Gospodarczego (dt. Forum für wirtschaftlichen Dialog). Eine ziemlich große Preisdiskrepanz ist auch bei der Schokolade Schogetten Latte Macchiato zu sehen (+37,6%). Der Grund? Das Produkt ist neu in Polen. Mit dem steigenden Konsum kann der Preis später auch niedriger angesetzt werden - meinen die Autoren der Studie. Eine ähnliche Differenz ist auch bei Toffifee in Polen bemerkbar. Der Preisunterschied zu Deutschland beträgt +35,2%. Starzyński vermutet, dass sich hier in der Zukunft nicht viel ändern wird. An der Weichsel betrachtet man das Produkt als Bonbonniere, weswegen Menschen bereit sind, auch etwas mehr dafür zu bezahlen.  

Weitere, für Polen nachteilige, Diskrepanzen liegen unter der 20-%-Marke. Dazu gehören z. B. Nussschokoladen-Cremes von Bounty und Twix. Bei beiden liegt der Preisunterschied bei 19,4%. Der Grund für den gleichen Prozentunterschied liegt wahrscheinlich darin, dass beide Produkte vom selben Produzenten stammen.

Bei Produkten, die hingegen in Deutschland teurer sind, ist ein deutlicher Unterschied erkennbar. Frühstücksflocken von Lion kosten ganze 140,2% mehr als in Polen. Erbsen von Bonduelle sind um 110,3% teurer und für Frühstücksflocken von Nesquik muss man 101,9% draufzahlen. Dr. Faliński betont, dass so große Preisunterschiede verschiedene Gründe haben können. Die Produzenten in Deutschland konnten z.B. eine konkretes Getreideprodukt unter potenziellen Kunden lancieren und es trendy machen. Interessant ist auch das Beispiel von dem Schokoladenriegel Lion, der in Deutschland um 56,7% mehr kostet. Ähnlich sieht die Situation bei den Schokoladen von RitterSport aus (+56,2%). Warum ist es bei gerade bei diesen Produkten so? Polnische Konsumenten sind nicht bereit so viel für Süßigkeiten zu zahlen, wie die deutschen Kunden.

Dr. Faliński betonte, dass die Unternehmen auf dem polnischen Markt härter untereinander konkurrieren als in Deutschland. Grund dafür ist vor allem die größere Zahl von Firmen in Polen. Der Markt ist auch weniger reif und immer noch sehr verstreut. Der westliche Markt ist mehr konzentriert und geregelt. „Man sieht die Unterschiede deutlich bei Süßigkeiten und verarbeiteten Lebensmitteln. Auf den Kauf der Produkte in der ersten Kategorie haben Emotionen einen starken Einfluss. Deswegen ist es für Produzenten leicht dank Werbungen den Preis höher zu halten. Weniger wichtig ist z.B. wie viel Kakao zurzeit kostet. In der zweiten Kategorie sind unter anderem die Transportkosten wichtiger. Solche Produkte, wie Konservenerbsen werden gewöhnlich am Gewinnungsort verarbeitet und dann weitgehend verkauft, auch im selben Land“, erklärte Starzyński.

 

Quelle: Monday News

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