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Die schlimmsten Fehltritte der Touristen in Polen

Eine kurze Zusammenfassung.

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Samstag, 19. Januar 2019
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Stetiger Termindruck, zu hohe Verantwortung und ein kaum überschaubares Arbeitsaufkommen bestimmen für viele Arbeitnehmer den Berufsalltag. Das Resultat sind Stress, starke seelische Belastungen bis hin zu psychischen Erkrankungen, die im Berufsleben immer noch Tabuthema sind.

Laut der aktuellen Studie “The Workforce View in Europe 2018” von ADP sind 32% der Arbeitnehmer an der Weichsel unzufrieden mit der Herangehensweise ihrer Arbeitgeber und behaupten, dass diese ihr seelisches Wohlbefinden ignorieren. In keinem der untersuchten Länder, wurden die Arbeitgeber so kritisch benotet, wie in Polen. In Deutschland liegt die Quote bei 30%. Dies kommt überraschend, denn 27% der Befragten hat zugegeben täglich unter Stress am Arbeitsplatz zu leiden. Vom Problem sind vor allem junge Leute zwischen den 16. und 24. Lebensjahr (insgesamt 31%), sowie Mitarbeiter bei Konzernen und Großunternehmen (31%) betroffen.

"Ein gewisses Maß an Stress am Arbeitsplatz ist natürlich und sogar gesund. Aber es ist wichtig, dass es nicht aus dem Ruder läuft", kommentierte Steven van Tuijl, General Manager ADP Deutschland. "Mitarbeiter, die dauerhaft hohen Belastungen ausgesetzt sind, laufen Gefahr an Burnout, Depressionen oder anderen psychischen Problemen zu erkranken. Diese wirken sich nicht nur langfristig auf die Leistung, sondern auch auf das Privatleben aus. Jeder Arbeitgeber sollte seine Mitarbeiter dabei unterstützen, Stress effektiv zu managen und rechtzeitig einzuschreiten, wenn ein Problem ernst wird.”

Die Studie hat auch aufgezeichnet, in welchen Branchen der Stress-Faktor am höchsten ist. Dazu zählen laut ADP Finanzen (46%), Gastronomie und Unterhaltung (38%) sowie das Gesundheitswesen (38%).

 Infografik: Gestresste Arbeitnehmer | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

"Stress und psychische Probleme sind eine der Hauptursachen für Fehlzeiten und Fluktuation von Mitarbeitern. Daher ist es nicht nur moralisch richtig Arbeitnehmer zu unterstützen, sondern auch eine lohnenswerte Investition. Maßnahmen sollten sich nicht nur mit den Ursachen von Stress und psychischen Problemen befassen, sondern auch mit der Bewältigung von Stressfaktoren. Dazu gehört es eine Führungskultur und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in denen Unterstützung und Wohlbefinden großgeschrieben werden. Unternehmen sollten Hilfsprogramme und arbeitsmedizinische Dienste zur Verfügung stellen, damit Mitarbeiter im Falle von Problemen eigenständig und selbstbewusst agieren können.” - erklärt Steven van Tuijl.

Die Studie „The Workforce View in Europe 2018" untersucht die Haltung von Arbeitnehmern in Bezug auf die Zukunft der Arbeit. Die Studie wurde im August 2017 vom unabhängigen Marktforschungs- unternehmen Opinion Matters für ADP durchgeführt. Insgesamt wurden 9.908 Arbeitnehmer in acht europäischen Ländern befragt, darunter Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Polen, Spanien, Schweiz und Großbritannien.

Quelle: ADP

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