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Samstag, 23. Juni 2018
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Die Baubranche sucht vergeblich beispielsweise nach Zimmerleuten und Schreinern. Benötigt werden auch Maurer, Verputzer und Monteure.
Die Baubranche sucht vergeblich beispielsweise nach Zimmerleuten und Schreinern. Benötigt werden auch Maurer, Verputzer und Monteure.

Laut dem neuesten Berufsbarometer, der von dem polnischen Ministerium für Familie, Arbeit und Soziales veröffentlicht wurde, werden auch 2018 Probleme mit der Personalbeschaffung weiter auf dem polnischen Arbeitsmarkt präsent sein.

Immer stärkere Probleme mit der Personalbeschaffung

Das Barometer, das bereits zum dritten Mal im Auftrag vom Arbeitsministerium vorbereitet wurde, zeigt, dass im Vergleich zu vergangenen Jahren die Zahl der Mangelberufe heuer steigt. Am stärksten wird es den Bau, die Transport- und Speditionsbranche, Gastronomie aber auch die Verarbeitungsindustrie und medizinische Betreuung treffen. Insgesamt stieg der Anteil der Mangelberufe auf 16%. 2017 waren es noch 14% und 2016 9%.

Im Bericht wurden auch Gründe für die Probleme mit der Personalbeschaffung genannt. Ganz oben auf der Liste - wenig attraktive Jobangebote, niedrige Löhne oder schwierige Arbeitsbedingungen aber auch die Notwendigkeit zur Arbeit zu pendeln oder fehlende Fertigkeiten, die von Arbeitgebern gefordert werden sowie unzureichende berufliche Erfahrung, fehlende Qualifikation oder Auszeiten in der Ausbildung.

Das Ministerium hat aus festgestellt, dass man Personallücken mit Ausländern zu schließen versucht. Dementsprechend steigt die Zuwanderung, hauptsächlich von Ukrainern. Ausländer werden vor allem laut dem Barometer am Bau oder bei der Produktion beschäftigt. Immer öfters werden jedoch auch IT-Spezialisten von den Unternehmen in Polen gesucht.

Mangelberufe

Probleme mit der Einstellung neuer Arbeitskräfte sind laut dem Berufsbarometer für 2018 sehr verbreitet und treffen viele und unterschiedliche Branchen:

  • Die Baubranche sucht vergeblich beispielsweise nach Zimmerleuten und Schreinern. Benötigt werden auch Maurer, Verputzer und Monteure.
  • Die polnische Industrie braucht wiederum Schweißer aber auch Schneider oder Produktionsarbeiter für die Herstellung von Kleidung und Textilien.

  • Ganz oben auf der Wunschliste in der Gastronomie stehen Küchenchefs, Köche und Konditoren.  

  • Bei der medizinischen Versorgung gibt es Probleme mit dem Recruitment von Krankenschwestern, Hebammen sowie Pflegern.

  • Die Transportbranche sucht wiederum nach LKW-, Schlepper- und Busfahrern.

  • Gesucht werden auch Friseure oder Mechaniker.

Defizite wurden auch bei qualifizierten Arbeitern aber auch Spezialisten, wie etwa selbständigen Buchhaltern bemerkt. Immer schwerer fällt auch die Anwerbung von Arbeitnehmer für einfache Arbeiten.

Man muss aber auch einräumen, dass bei den angegebenen Mangelberufen auch regionale Unterschiede gibt. Beispielsweise gibt haben Unternehmen in ganz Polen Probleme mit der Einstellung von LKW-Fahrern aber u.a. in den Landkreisen Ełcki, Garwoliński, Choszczeński wird die Nachfrage und das Angebot auf dem Arbeitsmarkt im Gleichgewicht.

Wann spricht man von einem Mangelberuf?

Ein Beruf wird zum Mangelberuf, wenn er zumindest von der Hälfte der Landkreise in Polen zu dieser Kategorie zugeordnet wird. Auf dieser Liste befinden sich heuer fast alle, die auch im Vorjahr als Mangelberuf markiert worden sind. Ausnahmen sind hier nur Handelsvertreter und Arbeitnehmer, die sich mit Finanzen und Buchhaltung befassen und Fremdsprachenkenntnisse haben.  

Zu den neuen Mangelberufen gehören wiederum Betonbauer, Eisenflechter, Pflasterer, Konditoren, Lagerarbeiter und Bauarbeiter.  

Überhang-Berufe

Laut den Prognosen wird sich auch die Zahl der Berufe mit Überhang 2018 verringern. Das ist vor allem auf die immer stärkere Nachfrage von qualifizierten Arbeitnehmern auf dem Arbeitsmarkt zurückzuführen. Zu den Berufen mit Überhang zählen hauptsächlich solche, die mit einem Hochschulabschluss in Verbindung stehen, wie etwa Ökonomen, Pädagogen oder Kulturwissenschaftler.

Das Arbeitsministerium weist darauf hin, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt mit der steigenden Zahl der Mangelberufe und sinkenden Zahl von Berufen mit Überhängen, die Arbeitnehmer begünstigt und nicht Arbeitgeber. Unternehmen sind dementsprechend offener gegenüber besseren Arbeitsbedingungen und Löhnen. Gleichzeitig muss man jedoch sich dessen bewusst sein, dass langfristig Probleme mit der Personalbeschaffung die Entwicklung der Unternehmen an der Weichsel bremsen könnten.

***

Das Berufsbarometer (poln. Barometr zawodów) ist eine Qualitätsstudie, die für jeden Landkreis im Land separat auf der Grundlage von Expertenmeinungen vorbereitet wird, die die Lage in den jeweiligen Berufsgruppen analysieren.

 

Quelle: Barometr Zawodów

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