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Dinge, die man nur in Polen kaufen kann

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Samstag, 16. Februar 2019
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Piotr Zaremba (ElectroMobility Poland)
Piotr Zaremba (ElectroMobility Poland)

Innerhalb von wenigen Monaten wird von Experten aus der Automobilindustrie ein Partner gewählt, der das Projekt zum ersten polnischen E-Auto umsetzen wird. Die Serienproduktion in kleiner Auflage könnte bereits 2019 starten.

Ende vergangenen Jahres wurde der Wettbewerb zum Entwurf der Karosserie von ElectroMobility Poland entschieden. Aus allen Visualisierungen wählte man die mit dem besten Design. Im November startete die zweite Etappe, die an Auto- und Teilehersteller gerichtet ist.  

– Die Kommission hat als Aufgabe, ein Fahrzeug zu wählen, das eine polnische Visitenkarte wird. Nun ist zu entscheiden, ob es klein oder groß und billig oder teuer sein soll. Das Dilemma betrifft nicht nur technische Angelegenheiten, finanzielle spielen hier auch eine Rolle. Mir gefällt die junge Generation der Konstrukteure, die ein polnisches Auto schaffen wollen. Sie sind sehr leidenschaftlich und arbeitswillig - sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Newseria Biznes Zbysław Szwaj - Mitglied der Kommission, die sich mit dem polnischen Elektroauto befasst.

Experten sollen nicht nur alle Projekte sowie die Kompetenzen der Teams verifizieren, die sie eingereicht haben. ElectroMobility Poland will, dass innerhalb von wenigen Monaten bereits Prototypen entwickelt werden, die sich zwar noch nicht für die Serienproduktion eignen, aber das Aussehen des Autos zusammen mit allen Funktionen visualisieren.

– Wir erwarten vor allem Innovation, denn der Wettkampf mit Autobauern, die seit Jahren sich mit der Elektromobilität beschäftigen, wird kein leichter sein. Wir müssen unsere Nische finden, die wir auch real bewirtschaften können – so Wojciech Sierpowski, Kommissionsmitglied und seit 1992 Mitglied der Car of the Year-Jury.

Eine potenzielle Zusammenarbeit mit ElectroMobility Poland erfreut sich eines großen Interesses. Zum Wettbewerb sind 17 Konsortien mit insgesamt fast 200 Subjekten eingetreten. Piotr Zaremba von ElectroMobility Poland versichert, dass die Kompetenzen der Firmen sehr breit sind und sich gegenseitig ergänzen. Wir benoten das Business- und Techkonzept der Projekte. Wir suchen auch nach Personen, die diese Projekte auch weiterentwickeln könnten - so Zaremba.

Unter den Projekten, die bei ElectroMobility Poland eingereicht worden sind, ist auch die neue Version der legendären Syrena und ein E-Crossover mit Allradantrieb. Piotr Kiljańczyk von AK Motor, dass für das Projekt der neuen Syrena verantwortlich ist, sagte dass mit der neuen Syrena das Interesse der Polen an der Elektromobilität wecken will, so wie einst man das Interesse an der Mobilität weckte. Ob es gelingt, bleibt nach wie vor abzuwarten. Die Voraussetzungen sind aber schon einmal da.

 

Quelle: Newseria Biznes

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