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Arbeitsverträge in Polen

Viele ausländische Unternehmen entdecken den polnischen Markt für sich. Da die Mehrheit der Unternehmen ohne Arbeitskräfte nicht funktionieren kann, werden auch viele Arbeitsverträge abgeschlossen. In Polen wie in Deutschland herrscht grds. die Vertragsfreiheit, auch im Arbeitsrecht. Dies bedeutet aber nicht, dass ein Arbeitsvertrag frei gestaltet werden kann. Um keinen negativen Konsequenzen ausgesetzt zu werden, sollen die Arbeitgeber zumindest einige Aspekte beim Arbeitsvertragsabschluss beachten. 

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Montag, 18. Dezember 2017
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Die Wirtschaftler schätzen, dass das Sozialprogramm Familie 500+ rund 1,5% des polnischen BIP heuer kosten wird. Die Senkung des Renteneintrittsalters wiederum 0,5% des BIP.
Die Wirtschaftler schätzen, dass das Sozialprogramm Familie 500+ rund 1,5% des polnischen BIP heuer kosten wird. Die Senkung des Renteneintrittsalters wiederum 0,5% des BIP.

Das polnische BIP soll heuer um 4,3% und 2018 um 3,5% wachsen. Früher sind die Wirtschaftler von 3,6% und 3,1% ausgegangen. 

Auch die Einschätzung zum Defizit innerhalb des sog. General Government Sektors wurde von 2,9% 2017 auf 2,1% und 3,0% auf 2,3% 2018 neu aufgesetzt. 

Mit einer Wachstumsverlangsamung ist laut den Wirtschaftsexperten der OECD erst zwischen 2018 und 2019 zu rechnen - Das Bruttoinlandsprodukt wächst 2017 um über 4%, aber zwischen 2018-2019 wird das Wachstumstempo ein wenig nachlassen. Das Wachstum wird von der Binnennachfrage gefördert, die durch die steigenden Sozialtransfers, der immer besser werdenden Lage auf dem Arbeitsmarkt und der steigenden Investitionen unterstützt wird, die wiederum auf das schnellere Ausgeben der EU-Gelder zurückzuführen sind - berichtet die OECD.

Außerdem sind die Wirtschaftler der Meinung, dass die polnische Nationalbank NBP die Zinssätze ab 2018 erhöhen wird.  Ab März 2015 wird der Referenzsatz bei 1,5% gehalten, was eine geeignete Strategie bei einer Inflationsrate unter dem Inflationsziel ermöglicht. Trotzdem sollte der Inflationsdruck stets wachsen, zusammen mit dem Lohnwachstum - das aus dem immer enger werdenden Arbeitsmarkt hervorgeht - lesen wir in der Aussendung.

Die Inflationsrate könnte sogar schneller steigen, wenn zugleich auch die Löhne stärker steigen. Die Kombination von einem immer geringer werdenden Arbeitskräfteangebot, einer niedrigeren Einwanderung aus der Ukraine, sowie zurückgehender Erwerbstätigkeit aufgrund politischer Entscheidungen, könnte zur Steigerung der Löhne und somit der Inflation führen - so die Experten von OECD.

 

FB


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