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Ski-Urlaub in Polen

Mit dem Wintereinbruch und dem ersten Schnee fragen sich viele Wintersportfans, wo sie ihre freien Tage auf der Piste verbringen sollen. In Frage kommen oft die Alpen oder der Harz. Aber vielleicht sollte man die Komfortzone verlassen und ein bisschen in Richtung Osten schlittern?

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Samstag, 18. November 2017
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Nicht einmal die Hälfte der Unternehmer in Polen hält ihre Firmen in Sachen Digitalisierung für Reif. Die Mehrheit nimmt auch die immer größer werdende Kompetenzlücke und den Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern wahr. Das geht aus der Studie “Digital IQ. Digitaler Wettbewerb der Unternehmen” hervor.  

Nur 44% der Unternehmen an der Weichsel ist digitalreif. Mit diesem Ergebnis liegt Polen nicht nur unterhalb des globalen Durchschnitts (53%), sondern auch unter dem durchschnittlichen Prozentsatz in Mittelosteuropa (47%). 58% der Befragten hält Geschäftsführer der Unternehmen für digitalreif (global 62%) und 80% teilt diese Auffassung bei IT-Direktoren (global 83%). 

Heute kann man sich nur schwer eine moderne Firma vorstellen, die Informationstechnologien als keinen integralen Teil der Business- und operativen Strategie sehen. Dennoch ist der digitale Wandel ein komplizierter und ein teurer Prozess, der den Einsatz vieler Ressourcen bedingt. Langfristig werden jene Unternehmen die Oberhand behalten, die Technologie kreativ nutzen können und offen gegenüber neuen Möglichkeiten sowie dem Dialog mit allen Stakeholdern sind - so Anna Sienko von PwC.

Im Bericht von PwC lesen wir, dass eine der größten Herausforderungen, die auf die Unternehmen zukommen, die Kompetenzlücke im Bereich der Fertigkeiten ist, die mit neuen Technologien verbunden sind. Dies spiegeln auch die Umfrageergebnisse wieder, denn 69% der Umfrageteilnehmer war der Meinung, dass den Unternehmen ein qualifiziertes Personal fehle. Es handelt sich dabei vor allem um die Cybersecurity, aber auch um den Schutz persönlicher Daten, sowie die Datenanalyse. Die Zukunftsperspektive ist hier auch nicht rosig, denn 38% der Befragten ist überzeugt, dass diese Lücke in den kommenden Jahren an der Weichsel noch weiterwachsen wird. 

Aus dem Bericht von PwC geht außerdem hervor, dass die Mehrheit der Unternehmen in Polen nicht mehr als 5% des Jahresbudgets in digitale Technologien investieren. Fast die Hälfte (49%) von den jenigen die es tun, erhofft sich davon mehr Umsatz und 13% will an Kosten sparen. Vor allem wegen der fehlenden Unterstützung innerhalb des Unternehmens (31%), der Fachkräftemangel (31%) sowie der fehlenden Flexibilität und den langsamen Prozessen (29%) machen sich diese Investitionen nicht bezahlt - vermuten die Umfrageteilnehmer, wie PwC berichtet.

Ein Thema ist auch die Nutzung der Technologie, denn viele Firmen können Informationstechnologien nicht optimal nutzen, somit wird deren Potenzial oft nicht ausgeschöpft. Nur 38% der Unternehmen in Polen haben eigene Teams, die neue Technologien erforschen. Die Mehrheit von ihnen funktioniert auf der Basis externer Ressourcen, sowie mit Hilfe von ad-hoc organisierten Projektgruppen. Nur 42% der Umfrageteilnehmer deklarierte, dass in ihren Unternehmen Teams geschaffen wurden, die sich mit der Innovation innerhalb digitaler Technologien befassen. Aber 71% hat zugegeben, dass ihre Firmen ein strukturiertes Konzept zur Bewertung von Informationstechnologien besitzen. 

Die Verantwortung in Sachen neue Technologien übernehmen an der Weichsel vor allem Geschäftsführer sowie IT-Leiter (sog. CIOs). Nur 11% der Unternehmen schafften eine Arbeitsstelle, die dem digitalen Wandel gewidmet ist (CDO). In vielen Fällen rechtfertigt man sich damit, dass der digitale Wandel und die digitale Kompetenz die gesamte Geschäftsführung betreffen. Diese Meinung teilt 21% der Befragten in Polen bei 12% global. 

PwC stellte in dem Bericht außerdem fest, dass der digitale Wandel nicht nur eine rein technische Veränderung sei, es ist vor allem eine Geschäftsveränderung, die das jeweilige Unternehmen, die ihn entsprechend nutzen kann auf vielen Ebenen weiterentwickelt. Neben dem technologischen Wandel vollzieht sich auch eine Wende im Bereich der Organisationskultur, der Geschäftsideen sowie der Arbeitsweise. Das spiegelt sich wiederum in Veränderungen innerhalb der Organisationsstruktur, der Ziele und der Indexe aber auch in neuen Geschäfts- und Einkommensmodellen wieder.

Die Experten von PwC unterstreichen, dass man neue Technologien erst dann effizient nutzen kann, wenn alle Arbeitnehmer im Unternehmen dazu entsprechend vorbereitet werden. Dadurch, dass heutzutage vor allem digital mit Kunden kommuniziert wird, muss die Belegschaft ständig in Sachen Kundenbetreuung, Vertrieb, Werbung sowie neue technologische Lösungen beispielsweise im Bereich des E-Commerce oder Marketings geschult werden. 

Die Studie “Digital IQ. Digitaler Wettbewerb der Unternehmen” beruht auf einer globalen Umfrage, die von Oxford Economics für PwC durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 2216 Personen aus 53 Ländern, darunter 45 aus Polen befragt. 

 

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