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Montag, 19. Oktober 2020
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Eingang zum Kultur- und Einkaufszentrum Manufaktura in Lodsch. Foto: Archiv UM Łódź
Eingang zum Kultur- und Einkaufszentrum Manufaktura in Lodsch. Foto: Archiv UM Łódź

Kaum eine Stadt in Polen steht so für den Wandel von der Industriemetropole zum modernen Kultur- und Dienstleistungszentrum wie Łódź (Lodsch). Ehemalige Textilfabriken und andere Industrieanlagen in Polens drittgrößter Stadt wurden in Kultur- und Einkaufszentren sowie moderne Wohn- und Bürobauten verwandelt. Durch neue Angebote soll die Stadt noch attraktiver für ihre Bewohner und Gäste werden.

Bereits vor mehr als zehn Jahren entstand in der einstmals größten Textilfabrik der Stadt das Einkaufs-, Kultur- und Erlebniszentrum Manufaktura. Es entwickelte sich rasch zum neuen Zentrum von Łódź und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Nun haben in dem östlich des Stadtzentrums gelegenen Viertel Widzew die Arbeiten an der „Widzewska Manufaktura“ (WiMa) begonnen. Die Gebäude der ehemaligen Baumwollfabrik von Julius Kunitzer und Julius Heintzel sollen saniert und zum modernen Stadtteilzentrum mit Wohnungen, Büro- und Handelsflächen, Kunst- und Ausstellungsräumen sowie Co-Working-Spaces werden. Im Außenraum liegt der Schwerpunkt auf der Revitalisierung des über 100 Jahre alten Parkgeländes im Osten der WiMa sowie der Begrünung der gesamten Anlage. In den insgesamt vier Gebäuden sollen mehr als 400 Wohnungen entstehen.

Eines der Großvorhaben, die in Łódź seit Jahren Furore machen, ist die Sanierung des historischen Wohn- und Fabrikkomplexes Księży Młyn am Rande des Stadtzentrums. Dort ist die Halbzeit des zweiten Bauabschnittes erreicht und schon jetzt haben 80 Prozent der Gebäude auf dem ehemaligen Gelände des Textilfabrikanten Karl Scheibler ihr historisches Aussehen zurückerhalten. Bis 2022 sollen Gehwege, Straßeninfrastruktur und Grünflächen erneuert, bis 2023 die letzten verbliebenen Gebäude saniert werden. Nicht weit davon entfernt wird seit kurzem ein weiterer Teil des einstigen Scheibler-Imperiums saniert. Rund um das im Jugendstil erbaute Elektrizitätswerk der Textilveredelung entsteht das neue Stadtviertel „Fuzja“ mit Wohnungen, Büroflächen, Handel und Gastronomie sowie Sport- und Kulturangebot. Die mit riesigen Glasfenstern ausgestattete Halle des E-Werkes soll zum zentralen Veranstaltungsort für das Fuzja werden.

Unweit des Bahnhofs Łódź Fabryczna wurde bereits vor einigen Jahren das erste städtische Elektrizitätswerk in das Kultur- und Wissenschaftszentrum EC1 verwandelt. 2016 eröffnete dort eines der modernsten Planetarien Europas, zwei Jahre später folgte das Science Center mit 150 Entdecker-Stationen zu den drei Themen „Energie“, „Entwicklung und Zivilisation“ sowie „Mikrokosmos-Makrokosmos“. Bis Anfang 2022 soll das Zentrum für Comic- und Animationskunst fertiggestellt, bis 2023 der Aufbau des Nationalen Zentrums für Filmkultur in dem alten E-Werk abgeschlossen werden.

Schon im kommenden Jahr soll eine ganz andere Attraktion erstmals Gäste empfangen. Im 1938 eröffneten Zoo von Łódź steht der Bau des neuen Orientariums kurz vor dem Abschluss. Das 7,5 Hektar große Gelände wird Freigehege, Pavillons und Aquarien für die Fauna und Flora Südostasiens bieten, darunter auch für mehrere bedrohte Arten. Eine besondere Attraktion soll der Elefantenbereich sein. Besucher sollen den größten lebenden Landsäugern dann durch eine Glasscheibe beim Schwimmen in einem zweieinhalb Meter hohen Becken zusehen können. Ebenso beeindruckend soll der Klarsichttunnel durch das Ozeanbecken mit über 100 verschiedenen Arten von Meeresbewohnern werden.

Eine Legende ist der Stadtpalast des einstigen Textilfabrikanten Izrael Poznański gleich neben der Manufaktura. Das auch „Louvre von Łódź“ genannte Bauwerk wurde in den letzten drei Jahren von Grund auf saniert und restauriert. Nach anderthalbjähriger Pause empfängt das dort beheimatete Stadtmuseum seit kurzem wieder Gäste. Die Arbeiten haben der Einrichtung einen neuen Ausstellungsraum mit einer Gesamtfläche von 400 Quadratmetern beschert. In den ehemaligen Sälen des Archivs können Besucher nun die neue Ausstellung „Łódź in Europa, Europa in Łódź. Das gelobte Land gestern und heute“ sehen, die anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Ernennung von Łódź zur Industriestadt im damaligen Zarenreich angefertigt wurde. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurden unter anderem die Fassade und das Dach wiederhergestellt. Zudem erhielten sämtliche Balkone ihre ursprüngliche Gestalt zurück. Das Gebäude verfügt nun außerdem über barrierefreie Zugänge. Die Wiederherstellung des Parks nach den Originalplänen dauert noch an.

Informationen über Łódź unter www.lodz.travel Allgemeine Informationen über das Reiseland Polen beim Polnischen Fremdenverkehrsamt unter www.polen.travel

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