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Wie können Ausländer eine polnische PESEL-Nummer bekommen?

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Freitag, 27. November 2020
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Natur pur im Nationalpark Heuscheuergebirge in Niederschlesien. Foto: Polnisches Fremdenverkehrsamt
Natur pur im Nationalpark Heuscheuergebirge in Niederschlesien. Foto: Polnisches Fremdenverkehrsamt

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir endlich wieder Gäste aus Deutschland empfangen dürfen“, betont der Direktor des Polnischen Fremdenverkehrsamtes in Berlin, Konrad Guldon. Seit dem 13. Juni 2020 sind touristische Reisen von Deutschland nach Polen wieder möglich. Hotels, Ferienanlagen und Campingplätze in Polen verzeichneten schon in den ersten Stunden nach Bekanntgabe der Grenzöffnung zahlreiche Nachfragen aus dem Nachbarland. Das Polnische Fremdenverkehrsamt weist darauf hin, dass eine Reihe von Schutz- und Hygieneregeln bei der Reise beachtet werden müssen.

Grenzkontrollen an den Übergängen zwischen Deutschland und Polen sind entfallen, gesperrte Übergänge wurden wieder geöffnet. Doch wer nach Polen reist, muss eine Reihe von Vorschriften beachten. So beträgt der Mindestabstand im öffentlichen Raum zwischen Personen, die nicht dem gleichen Haushalt angehören, zwei Meter. Eine Maskenpflicht besteht, wenn dieser Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Außerdem muss der Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften, Kirchen oder öffentlichen Einrichtungen getragen werden. Ausgenommen davon sind Kinder bis vier Jahre. In Restaurants oder Cafés darf die Maske erst am Tisch abgenommen werden. Viele Hotels, Campingplätze und Restaurants haben darüber hinaus eigene umfangreiche Regeln zum Schutz ihrer Gäste aufgestellt, die polnische Tourismusorganisation vergibt ein Siegel für Unterkünfte, die sich zur Einhaltung von strengen Schutzregeln verpflichten.

Nachdem Hotels und Restaurants schon im Mai für inländische Gäste wieder öffneten, folgten Anfang Juni auch Kinos, Theater und Konzerthäuser – bei reduziertem Platzangebot und Maskenpflicht. Auch Open-Air-Veranstaltungen mit maximal 150 Teilnehmenden sind wieder erlaubt. Schwimmhallen, Fitness- und Massagestudios sowie medizinische Rehabilitationseinrichtungen dürfen ebenfalls mit Auflagen betrieben werden. Auch immer mehr Museen werden wieder geöffnet.

Ostseeküste bei Międzyzdroje (Misdroy). Foto: Polnisches Fremdenverkehrsamt



Der Flug- und Bahnverkehr zwischen Deutschland und Polen normalisiert sich Schritt für Schritt. So kündigte die Deutsche Bahn an, ab 22. Juni wieder die beliebte Direktverbindung zwischen Berlin und Warszawa (Warschau) aufzunehmen. Bereits seit 15. Juni verkehren Regionalzüge zwischen Deutschland und Polen. Ab 28. Juni fahren auch die Nachtzüge der Österreichischen Bahnen zwischen Berlin und Wrocław (Breslau) sowie Kraków (Krakau) wieder. Die Lufthansa startet ab 17. Juni zunächst mit Direktflügen zwischen Frankfurt und Warschau, weitere Verbindungen folgen. Die Polnische Airline LOT bietet ab 1. Juli zahlreiche Direktflüge von Deutschland nach Warschau an. Die Wizzair startet am 19. Juni mit Flügen von Dortmund nach Masuren. In den Folgetagen gibt es weitere Verbindungen zwischen Deutschland und Polen.

Konrad Guldon ist optimistisch, dass die Buchungszahlen aus Deutschland rasch nach oben gehen: „Polen besitzt herrliche Naturlandschaften, in denen nur wenige Menschen leben. Hier kann man ohne Probleme Abstand halten und bei Wander-, Rad- oder Paddeltouren die Ruhe genießen.“ Das Übernachtungsangebot sei in den vergangenen Jahren stark gewachsen, sodass man auch in den Sommerferien noch freie Plätze finde. Polnische Hotels verzeichnen seit der Verkündung der Grenzöffnung eine steigende Nachfrage. „Eine Reihe von deutschen Gästen, die ihre Reise verschieben mussten, haben in den vergangenen Tagen bereits neue Termine vereinbart“, meint beispielsweise Wacław Dzida vom Schlosshotel in Staniszów (Stonsdorf) in Niederschlesien. Auch für die Zeit der Sommerferien habe er im Moment noch genügend freie Plätze, betont der Hotelier aus dem Hirschberger Tal in Niederschlesien.

Pool in Schloss Stonsdorf. Foto: Schloss Stonsdorf

Ein starkes Interesse deutscher Gäste verzeichnete man an Polens Küste. Adam Hok, Direktor des Boutique-Hotels Shuum in Kołobrzeg (Kolberg), erhielt bereits nach Verkündigung der bevorstehenden Grenzöffnung am 10. Juni die ersten Anfragen für den Sommer. An den beiden folgenden Tagen gingen Dutzende von Buchungen von Privatreisenden wie von Reisebüros ein. Auch im Luxushotel Monopol in Wrocław (Breslau) gab es bereits zahlreiche Anfragen von deutschen Gästen, die sich nach Angeboten und den Corona-Regeln erkundigt haben.

 „Im vergangenen Jahr zählte Polen mit 6,7 Millionen Touristen aus Deutschland einen neuen Rekord. Auch wenn wir diese Zahlen 2020 wohl nicht erreichen werden, hoffen wir auf eine gute Saison“, so Konrad Guldon. Nach der Rückkehr zur Normalität beendet auch das Polnische Fremdenverkehrsamt seinen Notbetrieb. Das Büro in Berlin ist wieder für Besucher erreichbar. Weitere Infos zum Reiseland Polen unter
www.polen.travel

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