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Die kaschubischen Steinkreise

Tief in einem Wald in der Kaschubei befinden sich Steinkreise, die man als das “polnische Stonehenge” bezeichnet. Man sagt, dass sie von Außerirdischen gebaut wurden und ihre Kraft Einfluss auf das Befinden von Menschen nehmen soll. Wie viel Wahrheit steckt jedoch dahinter? Darüber spricht mit PolenJournal.de Piotr Fudziński vom Archäologischen Museum in Gdańsk/Danzig. 

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Samstag, 06. Juni 2020
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Schloss Wernersdorf erhält einen modernen Anbau mit Blick aufs Riesengebirge und die Burgruine Kynast. Foto: Christopher Schmidt-Münzberg
Schloss Wernersdorf erhält einen modernen Anbau mit Blick aufs Riesengebirge und die Burgruine Kynast. Foto: Christopher Schmidt-Münzberg

Am Barockschloss Pakoszów (Wernersdorf), dem bisher einzigen 5-Sterne-Hotel im Hirschberger Tal, wurde mit dem Bau eines neuen Seehauses begonnen. Zu den 19 Zimmern im Schloss kommen weitere 23 Luxuszimmer, zwei Appartements sowie ein multifunktional nutzbarer Restaurant- und Bankettsaal.

Der Architekt Christopher Schmidt-Münzberg, der bereits den Wiederaufbau des Schlosses verantwortete, plant nun einen Anbau, der sich völlig von den barocken Formen des Hauptgebäudes unterscheidet. Der zweigeschossige moderne Neubau soll so nicht in Konkurrenz zu dem bisherigen Gebäude treten, sondern einen eigenen Charakter bekommen.

In einem leichten Bogen schmiegt sich das Gebäude mit seinen klaren Formen dicht an das Ufer des Schlossteichs. Dieser wird vergrößert und soll nach den Vorstellungen des Architekten künftig auch zum Baden mit einzigartigem Blick auf das Riesengebirge und die nahegelegene Ruine von Burg Chojnik (Kynast) einladen.

Die Korridore des neuen Gebäudes dienen nicht nur als Verbindung zu den Zimmern, sondern werden in Nischen zu beiden Seiten Platz für Kunstwerke bieten. Schmidt-Münzberg ließ sich hierfür von Le Corbussiers Idee der „promenade architecturale“ inspirieren. Anders als im historischen Gebäude werden die Gästezimmer im Neubau alle den gleichen Grundriss haben, sollen aber ebenfalls einen 5-Sterne-Standard aufweisen und zudem über große Terrassen oder Balkone zur Seeseite verfügen.

Der neue Multifunktionsraum schließt an das bestehende Gourmetrestaurant an, kann aber auch separat als Restaurant, für Feste oder Veranstaltungen genutzt werden. Einige der mächtigen Stützpfeiler des Schlossgebäudes werden in den neuen Raum integriert. Unter dem Fußboden fließt der Mühlgraben, der die ehemalige Leinenbleiche von Wernersdorf mit Wasser versorgte. Er wird durch eine Verglasung für die Gäste erlebbar bleiben.

Mit dem Neubau verdoppelt Schloss Wernersdorf nicht nur seine Übernachtungskapazitäten, sondern bietet auch neue Möglichkeiten für Tagungen, Veranstaltungen und Feiern. Mit der Herstellung der Fundamente wurde bereits begonnen, bis Herbst 2020 soll das neue Seehaus fertiggestellt werden. Auf die Gäste wirkten sich die Bauarbeiten so gut wie gar nicht aus, da die Zufahrt von der Rückseite erfolge und die bisherigen Zimmer zur anderen Seite ausgerichtet seien, versichert der Architekt.

Schloss Wernersdorf, das einst berühmte Gäste wie Friedrich II. und den US-Präsidenten Quincy Adams beherbergte, war 2005 von Nachfahren der letzten deutschen Besitzer erworben worden. Das Ärzte-Ehepaar aus dem Saarland verwandelte die Ruinen in das erste 5-Sterne-Hotel im Hirschberger Tal.

Wernersdorf liegt am Rande des Riesengebirges, eine gute Autostunde von Görlitz entfernt. Infos unter www.schlosshotel-wernersdorf.de

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