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Die schönsten Kanurouten in Polen

Traumhafte Ausblicke, das rauschen des Wassers und die Sonne, die durch die Blätter schaut. Nicht nur am Meer oder an Seen kann man seine Freizeit verbringen, sondern auch an Flüssen.

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Samstag, 24. Februar 2018
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Foto: Zieleniec Ski Arena
Foto: Zieleniec Ski Arena

Wie bewerten die Polen das touristische Angebot im Lande und im Ausland?

Ausländische Touristen, die Urlaub an der Weichsel machen, zeigen sich zufrieden mit ihrer Urlaubszeit. Doch wie bewerten die Polen selbst das Angebot im Inland? Wie schneidet Polen im Vergleich zu ausländischen Tourismusorten ab? Einblicke diesbezüglich liefert eine Studie des Polnischen Fremdenverkehrsamtes.

Die Studie Wintertourismus in Polen 2016/2017 basiert auf quantitativen und qualitativen Umfragen. Die Bemerkungen der Umfrageteilnehmer richteten sich vor allem an die Qualität, wenn es um den Service in den Tourismusgebieten in Polen und in den Alpen geht. Eine bessere Note bekam der Alpenraum vor allem von Winterbegeisterten, die persönliche Erfahrungen mit dem ausländischen Angebot gemacht haben. Urlauber die nur in Polen ihre Ferien verbracht haben, bevorzugen polnische Tourismusorte. Einheimische sehen Vorteile der polnischen Wintersportgebiete vor allem in der günstigen Lage und einer kurzen Anreisezeit. Ein Pluspunkt ist dementsprechend auch die Möglichkeit zu spontanen Ausflügen (für 1-2 Tage oder an Wochenenden). Urlaub in Polen gibt auch den Einheimischen, aufgrund der nicht vorhandenen Sprachbarriere, ein stärkeres Sicherheitsgefühl. 

Vorteile, die im ausländischen Angebot gesehen werden, betreffen das Skipassangebot, gut organisierte Parkplätze und Skibusverbindungen. Sehr gut wird ebenfalls das Kulinar- und Kulturangebot und deren Zugänglichkeit bewertet. Die Länge und Breite der Pisten, sowie das Verhältnis zwischen Auf- und Abfahrtszeit zusammen mit dem Sicherheitsgefühl aufgrund höherer Anständigkeit auf der Piste. Polen, die im Inland Ski fahren haben auch keine Natur- und Klimagegebenheiten, wie etwa im Alpenraum. Der größte Unterschied bezieht sich auf den Kundenservice. Laut den Umfrageteilnehmern, steht die Zufriedenheit und Sorge um den Kunden nicht immer im Mittelpunkt, sondern der Reingewinn. Dies spiegelt sich auch in der Meinung wieder, dass sich nur wenig im Bereich der Konsolidierung und Anpassung des Angebots an den Kunden bewegt. Vorwürfe werden auch im Zusammenhang mit den unzuverlässigen und/oder unvollständigen Informationen zum Angebot, mangelnden Zusammenarbeit zwischen Dienstleistern (z.B. Skipässe, die nur für eine Piste gelten), sowie das Hochschrauben der Preise zur Saison, erhoben. Schlechte Noten bekommt man auch für das Gedränge und Chaos auf den Pisten wegen der fehlenden Koordination des Ski-Verkehrs auf den Strecken.

Trotz der heftigen Kritik, sehen die Befragten, die das polnische Winterangebot in Anspruch nehmen, auch Fortschritte in der Service-Qualität. Unterkünfte werden immer öfter den Erwartungen und Bedürfnissen der Touristen gerecht. Skistationen werden ausgebaut, es wird auch in neue Bequemlichkeiten investiert. Das viel Investiert wird bestätigte auch gegenüber PolenJournal.de Przemysław Kutnyj, Pressesprecher von der Skistation Dwie Doliny Muszyna-Wierchomla. Man sieht den Geldaufwand, der innerhalb der letzten Jahre in die moderne Ski-Infrastruktur investiert wurde. Das ist selbstverständlich sehr positiv, denn der Fortschritt fördert den Konkurrenzkampf. So fühlen sich unsere Gäste auch besonders wohl - so Kutnyj. Grzegorz Głód von der Zieleniec Ski-Arena ist wiederum der Meinung, dass bereits heute die Ski-Stationen auf ähnlichem Niveau, wie die im Ausland funktionieren. Wir sollten aber die polnischen Berge nicht mit den Alpen vergleichen. Das wäre ein ähnlicher Vergleich, wie zwischen der Ostsee und dem Mittelmeer. Wichtig ist, dass polnische Unternehmer das Potenzial, welches die Berge bieten, auch nutzen können. Durch moderne Neuentwicklungen und Lösungen wird die Attraktivität des Produkts stets gesteigert. Dies wird auch von den Konsumenten bemerkt, die sich immer stärker für das Angebot der polnischen Ski-Stationen interessieren.

Doch die Dienstleister dürfen sich laut Głód nicht zufriedengeben. Das Tempo der Entwicklung und der Investitionen, vor allem in die Infrastruktur, muss aufrechterhalten werden. Hier sind nicht nur die Aufzüge, sondern auch andere Leistungen gemeint - vom Verleih der Sportausrüstung, Ski-Schulen bis zum Hotel- und Gastronomiegewerbe. Laut dem Bericht des Polnischen Fremdenverkehrsamtes soll es auch erste Zeichen für eine gute und profitable Zusammenarbeit zwischen den Dienstleistern geben. Das sieht auch Grzegorz Głód so. Hier hat sich ein Wandel in der Herangehensweise innerhalb der letzten Jahre vollzogen. Vor allem haben die Ski-Ressorts verstanden, dass das Produkt längst nicht alles ist - wichtig ist auch der Kundenservice, die Markt- und Konkurrenzanalyse und die neuesten Trends. Man muss auch selbstverständlich auf die Kunden hören und auf das was sie sagen - so der Pressesprecher von Zieleniec Ski-Arena. Laut Głód hat sich auch in dieser Hinsicht viel nach vorne bewegt. Die großen Ski-Stationen führen immer mehr Sonderangebote ein. Die Eingestellten werden geschult und der Service verbessert. Investiert wird auch ins Marketing. Ich bin überzeugt, dass von Jahr zu Jahr die Lage besser wird, und auch immer mehr Touristen zufrieden mit ihrem Urlaub auf den polnischen Pisten sind - so Głód.

Diese Zufriedenheit kann noch zusätzlich durch den Ausbau des Skipass-Angebots gefördert werden, denn in letzter Zeit finden immer mehr Ski-Ressorts zusammen und bieten Skipässe für ein Paar oder sogar ein Dutzend Ski-Stationen an. So entstehen Ski-Subregionen, die neben dem gemeinsamen Skipass sich auch gegenseitig vermarkten. So werden diese auch in den kommenden Jahren auf neue Märkte eintreten können, und neue Touristengruppen ansprechen können - schätzt Grzegorz Glod. Das betrifft nicht nur den Urlaub im Winter, sondern das Ganzjahrangebot. Denn auch die Ski-Stationen wollen über das ganze Jahr Urlauber anlocken. Das beste Beispiel sind Skilifte, die das ganze Jahr funktionieren und im Sommer den Touristen ermöglichen, einfacher die Bergspitze zu erreichen. Zusätzlich entstehen an vielen Orten (wie etwa in Zieleniec) auch solche Investitionen wie Aussichtstürme, Schwerkraft-Achterbahnen oder andere Attraktionen, die Touristen auch im Sommer beschäftigen sollen - meint Grzegorz Głód. Aus den Aussagen von Grzegorz Głód und Przemysław Kutnyj kann man entnehmen, dass nicht nur die Voraussetzungen gegeben sind, sondern auch Ideen für die Zukunft, die umgesetzt werden. Przemysław Kutnyj bemerkt jedoch eine andere Aufgabe, die man noch bewältigen muss: Die größte Herausforderung liegt in der Vermarktung der Naturressourcen, denn in unserem Fall ist das eine einzigartige Verbindung von Erholung außerhalb der Stadt zusammen mit der modernen Ski-Infrastruktur und einem breiten Ganzjahrangebot - erklärte der Sprecher der Skistation Dwie Doliny Muszyna-Wierchomla. Hilfe in dieser Hinsicht leistet auch der immer bessere Ruf, den die polnischen Skigebiete genießen. Von unseren Gästen aus dem Ausland gibt es nur Lob, denn außer ähnlichen Attraktionen, die man auch woanders antreffen kann, haben wir eine exzellente Regionalküche oder in unserem Fall eine Skistation, die in zwei Tälern gelegen ist. Das ist auch in Polen einzigartig. Wir veranstalten auch Fahrradmarathons oder Jogafestivals - so Kutnyj. Es kann also gut sein, dass die kritischen Stimmen auch ein wenig mit der Einstellung der Einheimischen zu tun haben. Ein Sprichwort besagt: die Kirschen in Nachbars Garten schmecken immer ein bisschen süßer. Ob es auch hier eintrifft - muss jeder für sich entscheiden. Am besten nach einem Winterurlaub in Polen.

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