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Wie wird der Nikolaustag in Polen gefeiert?

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Mittwoch, 08. Dezember 2021
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Foto: Chris Brown [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons
Foto: Chris Brown [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Die Obwarzanki gehören zu den kulinarischen Wahrzeichen der südpolnischen Kulturmetropole Kraków (Krakau). Unlängst öffnete dort das erste Museum, das den Hefekringeln gewidmet ist.

Das nahe dem Krakauer Hauptbahnhof in der ul. Paderewskiego 4 gelegene Privatmuseum will ein Ort zum Anfassen und Mitmachen sein. Groß und Klein sollen mit allen Sinnen genießen und können sich selbst im Backen üben. Zweimal täglich finden die Backworkshops in englischer Sprache statt. An den Wänden illustrieren Fotos die Verkaufsgeschichte in den 1960er und 70er Jahren. Der Obwarzanek, ein handgroßer in sich gedrehter Kringel, wurde vor über 600 Jahren erstmals in einer königlichen Rechnung erwähnt. Damals durften nur bestimmte Bäcker die Spezialität ausschließlich zur Fastenzeit herstellen. Mittlerweile wird das wahlweise mit Sesam, Mohn oder anderen Körnern bestreute Hefegebäck aber landesweit nachgebacken und ist seit 2010 durch EU-Recht als geografische Spezialität geschützt. Wer nicht selber backen will, kann die beliebten Obwarzanki im Museum täglich ofenfrisch in verschiedenen Variationen zu einem Krakauer Kaffee genießen. Dazu gibt es weitere lokale Spezialitäten aus Krakau und der Region.

www.muzeumobwarzanka.com 

 

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