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Ski-Urlaub in Polen

Mit dem Wintereinbruch und dem ersten Schnee fragen sich viele Wintersportfans, wo sie ihre freien Tage auf der Piste verbringen sollen. In Frage kommen oft die Alpen oder der Harz. Aber vielleicht sollte man die Komfortzone verlassen und ein bisschen in Richtung Osten schlittern?

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Samstag, 18. November 2017
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Historischer Lift bei Karpacz. Foto: Klaus Klöppel
Historischer Lift bei Karpacz. Foto: Klaus Klöppel

Polnische Wintersportzentren investieren in den Ausbau und die Modernisierung der Anlagen. Umfangreiche Investitionen werden derzeit in Szczyrk (Schirk), dem größten Skizentrum der Schlesischen Beskiden, getätigt. Auch in Karpacz (Krummhübel) am Fuße der Schneekoppe soll der betagte Sessellift durch eine moderne Anlage ersetzt werden.

In Szczyrk hatte die slowakische Investorengruppe Tatra Mountain Resorts bereits Anfang 2014 das angeschlagene Resort Szczyrkowski Ośrodek Narciarski gekauft und seitdem viel Geld in die Modernisierung gesteckt. Noch in dieser Saison sollen im „Szczyrk Mountain Resort“ mehrere Großanlagen in Betrieb gehen. Ein Lift mit Zehnergondeln soll bereits in der kommenden Saison Wintersportler in nur rund vier Minuten vom Parkplatz an der ul. Salmopolska zur rund 1.000 Meter hoch gelegenen Hala Skrzyczeńska transportieren. Als Talstation dient ein neues multifunktionales Gebäude. Dort werden sich neben den Kassen auch ein Infozentrum, ein Verleih für Ski- und Snowboardausrüstung, Aufbewahrungsmöglichkeiten sowie sanitäre Einrichtungen befinden.

Neu sind zudem die beiden Sechserlifts B1 und B2 von Solisko auf die Hala Skrzyczeńska und den Wierch Pośredni. Mit den drei Bahnen der Marke Leitner erhöht sich die Gesamtkapazität der Lifte im Szczyrk Mountain Resort und im benachbarten Centralny Ośrodek Sportu (Zentralen Sportzentrum), mit dem eine Kooperation besteht, auf rund 12.000 Personen pro Stunde.

Auch an den Pisten haben die Betreiber einiges verändert. So wurde die Mehrzahl der Abfahrtstrecken auf 60 bis 80 Meter verbreitert. Neu hinzugekommen ist eine rund 1.200 Meter lange Trasse einfachen Schwierigkeitsgrades vom Wierch Pośredni nach Solisko. Darüber hinaus wurden die rote Piste von der Hala Skrzyczeńska und die blaue Piste zur Talstation der Gondel mit Flutlichtanlagen für den Betrieb nach Einbruch der Dunkelheit ausgerüstet. Insgesamt stehen den Besuchern Pisten mit einer Länge von etwa 40 Kilometern zur Verfügung.

Auf der zentral gelegenen Hala Skrzyczeńska entstand zudem ein Wasserreservoir mit einem Fassungsvermögen von 100.000 Kubikmetern. Das größte Bauwerk seiner Art in Polen bedient mehrere Dutzend neuer Schneelanzen und -kanonen. Die taufrische Anlage soll garantieren, dass bis zu 80 Prozent der Abfahrtpisten in weniger als einer Woche mit einer fahrbaren Kunstschneeschicht bedeckt werden können. (www.szczyrkowski.pl) 

Noch in der kommenden Saison soll zudem im Wintersportzentrum Śnieżka in Karpacz ein neuer Lift an den Start gehen. Das Resort an der Kopa (Kleine Koppe) ersetzt damit den legendären Einpersonen-Sessellift „Zbyszek“. 1960 eröffnet, galt die 2.229 Meter lange Anlage als damals längster Sessellift der Welt. Der Nachfolger soll auf derselben Strecke im Januar 2018 eröffnen. Der Lift überbrückt eine Höhe von 530 Metern und vergrößert die Kapazität um das Doppelte auf etwa 1.200 Personen pro Stunde im Winter. Er wird über Vier-Personen-Bänke sowie zwei Gondeln für je acht Personen verfügen. Letztere ermöglichen es auch Gästen mit Kinderwagen oder Rollstühlen, zur Gipfelstation auf 1.350 Metern zu gelangen.

Das im Schatten der Śnieżka (Schneekoppe), des höchsten Berges der polnischen Sudeten, gelegene Skiresort investiert zur Saison 2017/18 zudem in die Kunstschneeanlagen auf der schwarzen Piste unterhalb des Gipfels sowie der Pisten an den benachbarten Lifts „Grosik“ und „Złotówka“. In den kommenden Jahren sollen darüber hinaus ein Wassertank für die Sicherung der Beschneiung sowie ein Restaurant an der Gipfelstation der neuen Seilbahn entstehen. Architektonisch soll es an die Wetterstation auf der Schneekoppe angelehnt sein und über ein kleines Museum verfügen, das den polnischen Himalaya-Bergsteigerinnen und -Bergsteigern gewidmet ist.

Die beiden Skiresorts Zieleniec Ski Arena und Czarna Góra Resort im Glatzer Bergland locken Gäste ab der kommenden Wintersaison mit einem gemeinsamen Skipass. Beide Anlagen verfügen insgesamt über 38 Lifte und mehr als 32 Kilometer lange Abfahrtpisten. Die beiden Resorts sind rund 40 Kilometer voneinander entfernt und bieten unterschiedliche Konzepte. Während das Zentrum in Zieleniec (Grunwald) über ein dichtes Netz an Liften sowie vergleichsweise breite und sanfte Pisten verfügt, zeichnet sich das Resort am Berg Czarna Góra (Schwarzer Berg) im oberen Bereich durch steile Hänge und eher schwierigere Trassen aus. Der Skipass gilt an sechs frei wählbaren Tagen während der gesamten Saison 2017/18 und das für je 13 Stunden. Der Preis für den Kauf an einer der Kassen der beiden Skigebiete beträgt 570 und ermäßigt 470 Złoty (ca. 135/112 Euro). Der Pass ist auch im Internet über die Internetseiten der Resorts erhältlich. Bis Ende Dezember gibt es dort bis zu 20 Prozent Rabatt auf den Kauf. 

Infos zu dem Skigebiet in Szczyrk unter www.szczyrkowski.pl (nur PL); Skipässe für das Resort online unter www.gopass.pl Infos zum Skizentrum Kopa unter www.kopa.com.pl, zum Skigebiet am Berg Czarna Góra unter www.czarnagora.pl sowie zum Skigebiet in Zieleniec unter www.zieleniec.pl Allgemeine Informationen zu Reisen nach Polen beim Polnischen Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 

 

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