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Wo Goethe und Chopin sich erholten

Schon vor Jahrhunderten kannte man die heilsame Wirkung der Mineralquellen in den niederschlesischen Sudeten. Die heute zu Polen gehörende Mittelgebirgsregion zeigt sich in neuem Glanz und zieht wieder zahlreiche Gäste aus Deutschland an. 

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Samstag, 21. Oktober 2017
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Foto: twitter.com/LaczyNasPilka
Foto: twitter.com/LaczyNasPilka

Die polnische Nationalmannschaft beendete die WM-Qualifikation mit einem 4-2-Sieg gegen Montenegro.

Die Mannschaft, die von Bayern-Stürmerstar Lewandowski angeführt wird, gewann die Gruppe E der WM-Qualifikation mit 25 Punkten auf dem Konto. Lewandowski selbst erzielte dabei 16 Treffer, darunter u.a. einen Hattrick im vorletzten Spiel gegen Armenien (6-1 für Polen). Auf den zweiten Platz landete Dänemark, dass die WM-Teilnahme in den Play-offs endgültig besiegeln kann. Aufs Treppchen schaffte es noch Montenegro, dass mit 4 Punkten Rückstand auf die Dänen, die Play-offs nur knapp verpasste.

 

In Warschau spielte das Team von Trainer Tumbaković trotz nur rechnerischer Chancen sehr engagiert. Dennoch erzielten die Polen ein schnelles Führungstor, nach dem der Defensivabräumer Maczynski von knapp 10 Metern einnetzte. Nach einer Viertelstunde erhöhte der Flügelflitzer Grosicki zum 2-0. Die Polen waren das klar bessere Team. Montenegro wagte nur wenig nach Vorne, aber wenn sie schon vor dem Kasten von Szczesny auftauchten, wurde es gefährlich.

Nach der ersten Halbzeit, die eher nach dem Plan der polnischen Auswahl lief und nur wenige Höhepunkte lieferte, hatte der zweite Akt deutlich mehr zu bieten. Wieder einmal wurde die Schwäche der Polen bei Standards sichtbar. Nach einem Eckpall erzielte Stefan Mugoša per Fallrückzieher den Anschlusstreffer. Fünf Minuten später egalisierte Žarko Tomašević. Die Sensation lag in der Luft. Doch dann zeigte einmal wieder Lewandowski, wie wichtig er für die polnische Mannschaft sei. Nach einem Rückpass kam der Kapitän vor Keeper Petkovic an den Ball und erzielte problemlos das 3-2. Zwei Minuten später nach einem misslungenen Befreiungsschlag von Filip Stojković landete der Ball wieder im Netz. Der Sieg und das WM-Ticket für Russland wurden endgültig gelöst.

Die Freude bei den Fans war riesengroß, denn Polen ist erstmals seit 12 Jahren wieder bei einer WM-Endrunde mit dabei. Zum Schluss gab es noch eine kuriose Szene - ein Fan sprintete durchs Feld zum Kapitän Lewandowski und küsste seinen… Schuh. Der Ordner, der ihm versuchte aufzuhalten, nahm die ganze Sache mit einem Lächeln, genauso, wie der Kapitän. Schließlich nach so einer souverän bestandenen Qualifikation kann man auch ein Küsschen vertragen.

FB


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