“Squid Game“-Turnier in Polen

“Squid Game“ ist derzeit die beliebteste Serie auf Netflix. Viele Fans fragen sich, wie das wäre, an solchen Spielen teilzunehmen. Das kann nächstes Jahr jeder herausfinden, denn in Polen wird das “Squid Fame“-Turnier stattfinden.

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Montag, 25. Oktober 2021
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Die EM in Frankreich endete vor ein paar Wochen. Portugal ist der neue Champion. In wenigen Monaten wird sich niemand mehr daran erinnern, wie sie den Titel gewonnen haben. Sie spielten schwach und konnten nur mit viel Glück das Achtelfinale erreichen. Ronaldo spielte kein gutes Turnier, doch im entscheidenden Moment war er immer da.

Guido Vreuls 
Unternehmer, Geschäftsführer bei X-Dni Vreuls

Guido Vreuls wurde am 14.10.1969 in Maastricht (Niederlanden) geboren. Nachdem er sein Facility Management  Studium abgeschlossen hatte, arbeitete er selbständig als Eventmanager.

Später war er als Manager in der Firma Vedior in den Niederlanden tätig.

2002 ist Guido Vreuls nach Oppeln (Polen) umgezogen, wo er bis heute wohnt. Dort war er erst als Manager von Vedior Polska und später acht Jahre lang als Geschäftsführer von OTTO Polska Sp. z o.o. tätig.

Auch arbeitete Guido Vreuls als stellvertretender Geschäftsführer für Entsendung  vier Jahre im Vorstand vom „Polnischen HR-Forum“.

Außerdem ist er während seiner ganzen Karriere Im Auftrag von OTTO mit dem Sport verbunden gewesen und  war zwei Jahre lang Geschäftsführer vom dem damaligen Erstligisten Odra Opole.

Heute ist Guido Vreuls seit zwei  Jahren wieder selbständig – er gründete zusammen mit seiner Frau X-Dni Vreuls Sp. Jawna und beschäftigt sich mit dem  Import von Sportkleidung und Sportartikeln der Marke Masita.  

Nebenbei ist er im Sportmarketing und Management aktiv. So betreut er momentan den Hauptsponsor OTTO im Sponsorenbereich vom polnischem Eisschnelllaufverband und ist für das Management von einigen Eisschnellläufern zuständig, die sich gerade auf die Qualifikation für die Winterolympiade 2018 vorbereiten.

Trotzdem habe ich das Gefühl, dass Polen eine große Chance auf den Titel in diesem Jahr vertan hat. Der Grund warum es nicht dazu kam lag höchstwahrscheinlich nicht in den Beinen der Spieler, sondern in ihren Köpfen. Ein Freund von mir aus den Niederlanden hat mir nach dem verlorenen Achtelfinale gegen Portugal, den späteren Champion, die Augen geöffnet.

Kurz vor dem Münzwurf zum Elfmeterschießen machte Robert Lewandowski einen großen psychologischen Fehler. Nach dem ersten Wurf durfte Robert das Tor wählen auf welches später geschossen werden sollte. Den zweiten Münzwurf gewannen ebenfalls die Polen und Lewy entschied, dass die Portugiesen als erstes antreten müssen. Zwar ist Robert Lewandowski einer der besten Stürmer der Welt aber in diesem Moment fehlte ihm einfach die Erfahrung als Kapitän.

Wenn du den Münzwurf gewinnst, musst du immer als erster den Elfmeter schießen um Druck auf dem Gegner aufzubauen. Mit jedem verwandelten Schuss muss der Gegenspieler mit viel Druck bei einem Scheitern umgehen. Auch wenn mal einer danebengeht, der Druck beim Gegner lässt nicht nach.

Mit der Entscheidung von Robert lag der Druck auf den polnischen Spielern. Ein durch mangelnde Erfahrung verursachter Fehler. Offensichtlich hat der Trainer nicht gesagt was er wählen soll. Bei einer kleinen Recherche auf YouTube sieht man den völlig überraschten Ronaldo, nach der Entscheidung von Lewandowski, dass Portugal als erster antreten muss. Ronaldo würde diesen Fehler niemals machen.

Manchmal können aber auch kleine, unbemerkte Fehler über große Ereignisse entscheiden.

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