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Verdauungsprobleme sind nicht nur unangenehm, sondern können langfristig auch für gesundheitliche Probleme sorgen. Ausschlaggebend für eine gute Verdauung ist vor allem eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung. 

Haben Sie häufig unter Verdauungsproblemen zu leiden, dann sollten Sie sich einmal Ihre Ernährung genauer anschauen. Es ist ratsam, dass Sie von nun an auf einige Dinge verzichten beziehungsweise ihren Konsum reduzieren. So sind zum Beispiel Koffein, Diät Shakes und sehr salz-, fett- oder zuckerhaltige Lebensmittel schlecht für unser Verdauungssystem. 

Neben dem Verzicht auf manche Lebensmittel sollten Sie zudem darauf achten, einige Lebensmittel, die dafür bekannt sind, eine gute Verdauung zu fördern, regelmäßig in Ihren Speiseplan einzubauen: 

1. Kefir

Der bei Fairment erhältliche Kefir kann Ihnen bei Verdauungsproblemen helfen – denn nicht ohne Grund bedeutet Kefir auf Deutsch “Wohlbefinden”. Das aus dem Kaukasus stammende fermentierte Milchgetränk enthält nicht nur zahlreiche wichtige Nährstoffe, sondern ist auch ein probiotisches Lebensmittel. Das bedeutet, dass es reich an Mikroorganismen ist, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken – unter anderem auch auf die Verdauung. 

Denn in Kefir sind zahlreiche lebende Milchsäurebakterien enthalten, die dafür sorgen, dass die Darmflora im Gleichgewicht bleibt. Dadurch wird eine gesunde Verdauung unterstützt. 

2. Leinsamen

Leiden Sie unter einer trägen Verdauung, dann sollten Sie Leinsamen ausprobieren. Diese sind reich an Schleimstoffen, welche in Verbindung mit Flüssigkeit im Darm aufquellen und dadurch Druck auf die Darmwand ausüben. Dies wirkt verdauungsfördernd. Hinzu kommt, dass sich der Schleim auf die Darmwand legt und diese so schützt. 

Da die Leinsamen viel Flüssigkeit im Körper ziehen, sollte die Tagesdosis 20 Gramm Leinsamen - also etwa zwei bis drei Esslöffel - nicht überschreiten. Am besten nehmen Sie sie in geschroteter Form zu sich und trinken den ganzen Tag über reichlich Wasser. 

3. Sauerkraut

Neben Kefir gibt es noch einige weitere fermentierte Nahrungsmittel, die sich unterstützend auf die Darmflora auswirken. Dazu zählt beispielsweise Sauerkraut, welches reich an wertvollen Milchsäurebakterien und Enzymen ist. 

Beachten Sie aber, dass das Sauerkraut, das im Supermarkt erhältlich ist, häufig pasteurisiert wurde, wodurch die verdauungsfördernde Wirkung verloren gegangen ist. Denn in pasteurisierten Lebensmitteln gibt es keine altiven Enzyme und Bakterien mehr. Um etwas für Ihre Verdauung zu tun, sollten Sie darum stets rohes Sauerkraut kaufen. 

4. Rhabarber

In Rharbarber ist die Verbindung Sennosid A enthalten, welche auch in vielen pflanzlichen Abführmitteln enthalten ist. Denn Sennoside fördern die Wasseraufnahme im Enddarm, wodurch der Abtransport angeregt wird. 

Möchten Sie auf Abführmittel verzichten, können Sie einfach einen Tee aus Rhabarberwurzeln zubereiten. Schon nach wenigen Stunden wird der gewünschte Effekt einsetzen. In Blättern und Stielen des Rhabarbers ist der Sennosid Gehalt um einiges geringer. 

5. Trockenpflaumen

Schon zu Großmutters Zeiten war allen bekannt, dass Trockenpflaumen ein hilfreiches Hausmittel gegen Verdauungsprobleme sind. Denn in Pflaumen sind viele Ballaststoffe enthalten und sie fördern zudem die Bildung gesunder Darmbakterien, was eine gesunde Darmflora zur Folge hat. 

Am besten ist es, wenn Sie jeden Abend zwei bis drei Trockenpflaumen in ein wenig Wasser einweichen und sie am nächsten Morgen auf nüchternen Magen essen. 

6. Kräuter und Gewürze

Was viele nicht wissen ist, dass sich auch einige Kräuter und Gewürze positiv auf unser Verdauungssystem auswirken können. Dazu zählen zum Beispiel: 

  • Basilikum
  • Ingwer
  • Kurkuma
  • Kümmel
  • Knoblauch
  • Anis
  • Fenchelsamen
  • Kamille

All diese Kräuter und Gewürze haben gemein, dass sie Scharfstoffe oder ätherische Öle enthalten. Diese sind bekannt dafür, die Verdauung anzuregen und Ihren Magen und Darm bei Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen zu beruhigen. 

Alternativ zum Hinzufügen zu Gerichten können Sie viele dieser Gewürze auch als Tee zu sich nehmen – beispielsweise sind Kamillentee und Fenchel-Anis-Kümmel-Tee gut für die Verdauung. 

7. Hülsenfrüchte

Möchten Sie Ihre Verdauung verbessern, dann sollten Sie auch regelmäßig Hülsenfrüchte auf Ihrem Speiseplan stehen haben. Egal ob Linsen, Bohnen oder Erbsen, Hülsenfrüchte regen die Darmbakterien dazu an, Buttersäure zu produzieren. Diese Buttersäure wird dazu benötigt, die Schleimhaut gesund zu halten – was essentiell für eine gute, regelmäßige Verdauung ist. 

8. Äpfel

In Äpfeln ist reichlich Pektin enthalten, welches die Vermehrung der Darmbakterien fördert und zudem eine regulierende Wirkung auf den Darm hat. Darum sind Äpfel nicht nur bei Verstopfung, sondern auch bei Durchfall eine gute Wahl. 

Beachten Sie allerdings, dass keines der Lebensmittel aus diesem Beitrag wunderheilende Fähigkeiten hat. Stattdessen haben alle verdauungsfördernden Lebensmittel einen langfristigen Effekt, der dann einsetzt, wenn Sie über mehrere Wochen vermehrt auf Ihre Verdauung achten. So dauert es bei Äpfeln laut Studien etwa vier Wochen, bis sich ein positiver Effekt auf die Darmflora bemerkbar macht. Wie heißt es doch so schön? An apple a day keeps the doctor away. 

/Materiał partnera/

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