Von den Verstorbenen trennt uns nur die Zeit - Die Schädelkapelle von Czermna

 

Sie lockt heran, ruft Unheimlichkeit hervor, bringt zum Nachdenken. Dieses einmalige Werk der religiösen Kunst ist ein besonderes Bild der Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des Menschen. Über die Schädelkapelle in Czermna erzählte PolenJournal.de der Reiseführer Sławomir Stasiak.

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Freitag, 14. Mai 2021
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Autor: Garzena (Praca własna) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], Wikimedia Commons
Autor: Garzena (Praca własna) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], Wikimedia Commons

Am Samstag wurde eine interessante Premiere im Nationalmuseum in Breslau gefeiert – und zwar zum Anlass der Eröffnung Breslaus, Europäischer Kulturhauptstadt 2016.

Das Schauspiel „Muzeum Marzeń” („Museum der Träume“) setzte sich aus acht kleineren Theaterstücken zusammen und machte aus der Besichtigung des Nationalmuseums etwas Besonderes.

Der Besucher und Zuschauer zugleich, ausgestattet mit einer Karte und Klappstuhl, begibt sich auf die Reise durch die Kunstgalerie. In manchen Räumen trifft er Schauspieler, die verschiedene Szenen spielen. Diese sind von Kunstwerken aus unterschiedlichen Epochen inspiriert worden. Die Stücke wurden von solchen Schauspielern, wie Martin Pollock, Jacek Dehnel und Joanna Bator geschrieben. Die Österreicherin Jacqueline Kornmüller übernahm die Regie, Peter Wolf die Produktion.  

Das Projekt zeigt, dass die Kunst keine Grenzen hat. Malerei, Literatur, Musik und Theater können sich gegenseitig beeinflussen und ergänzen. Der Zuschauer hingegen schlüpft aus seiner Rolle – denn er wird nicht nur zum Empfänger und Zeugen, sondern zum Teilnehmer des ganzen Stückes.

Weitere Termine der Vorführung:

25. und 30. Januar, 6. Februar, 19.00–22.00 (Eintritt 18.15)

1., 8., 15., 22. Oktober, 19.00–22.00 (Eintritt 18.15)

 

Quelle: Rzeczpospolita 

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