Heiraten in Polen: Tipps und Wissenswertes für den besonderen Tag

Eine Hochzeit in Polen ist ein besonders schöner Anlass, um das Land zu besuchen. In Polen zu heirateten bedeutet, einen feierlichen Anlass zu zelebrieren. Kein Wunder, dass Brautpaare diesen besonderen Tag lange vorbereiten. Polen hat seine eigenen Sitten und Gebräuche, wenn es ums Heiraten geht. Die Preise sind im Vergleich zu Deutschland nicht so hoch – ein guter Grund, warum nicht nur deutsch-polnische Paare in Polen heiraten, sondern auch rein deutsche Paare im Ausland den Bund der Ehe schließen wollen.

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Dienstag, 10. Dezember 2019
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Autor: Frankie Fouganthin (Praca własna) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], Wikimedia Commons
Autor: Frankie Fouganthin (Praca własna) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], Wikimedia Commons

Die polnische Wochenzeitung „Polityka“ verleiht seit 1993 ihre Preise „Paszporty Polityki“ in sechs Kategorien. Die diesjährige Gala fand am Dienstag im Gebäude des Großen Theaters in Warschau statt.

In der Kategorie „Film” wurde der schwedische Regisseur und Drehbuchautor Magnus von Horn ausgezeichnet. Den Preis bekam er für die Produktion „The Here After“, welcher zu den wichtigsten Debüts gehört. Die Entscheidung wurde mit folgenden Worten begründet: „Für die Disziplin und Zurückhaltung bei Erforschung der schwarzen Seite des Lebens. Für ein reifes, spannendes und psychologisches Kino“. Von Horn fühlt sich als polnischer und schwedischer Regisseur zugleich.

Wie bereits spekuliert wurde, bekam Ewelina Marciniak die Auszeichnung in der Kategorie „Theater”. Einfluss auf die Nominierung hatten jedoch auch ihre etwas älteren Regie Arbeiten  und auch der Skandal rund um das Theaterstück „Śmierć i dziewczyna“ („Der Tod und das Mädchen“), in welchen zwei Pornodarsteller mitgespielt hatten, waren nicht weniger an der Nominierung beteiligt und spielten eine wesentliche Rolle.

Tymek Borowski ist der Preisträger in der Kategorie „Visual art”. Dieser innovative Künstler ist in vielen Kunstbereichen tätig, doch besonders bekannt ist er in der Malerei. Zu den prägendsten seiner Ausstellungen zählen  „Nie ma czegoś takiego jak sztuka”(„Es gibt nicht so etwas wie Kunst“) im Kunstausstellungsbüro BWA Allenstein und „Wszyscy potrzebują zasad, ale każdy potrzebuje innych” („Alle brauchen Regeln, aber jeder braucht andere“) in der Galerie Arsenal in Bialystok.

Im Bereich Literatur wurde Łukasz Orbitowski für den Roman „Inna dusza“ („Anderer Seele“) gerühmt, einem idealen Beispiel eines psychologischen Spielromans. Ein präzises, bewegendes und ins Gedächtnis fallendes Spiel des Grauens.

Die Auszeichnung in der Kategorie „Klassische Musik” ging an den Cembalisten und Pianisten Marcin Świątkiewicz. Der Musiker arbeitet mit der britischen Geigerin Rachel Podger und dem italienischen Geiger Enrico Onofri zusammen. In Zusammenarbeit mit der Gruppe Arte die Suanotori nahm er ein Doppeltalbum mit Klavierkonzerten von J.G. Muthel auf.

Im Bereich der „Popmusik” erhielt Kuba Ziołek den Preis. Der Künstler versucht in seinem Schaffen Rock-, Folk- und Electromusik miteinander zu verbinden. Auch die Improvisation ist ihm nicht fremd. Er arbeitet mit Alameda 5, Ed Wood, Hokei, Innercity Ensemble, Kapital und T’ien Lai zusammen.

Die spezielle Auszeichnung der Wochenzeitung ging an das Team des CD-Studios Projekt RED für „künstlerische Verwendung der Hauptprotagonisten der Prosa Andrzej Sapkowskis und Verwandlung des „The Witchers“ in eine bedeutende Videospiel-Weltmarke. (…)“

 

Quelle: Rzeczpospolita

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