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Symbolbild/Pixabay
Symbolbild/Pixabay

Bewohner von polnischen Städten sind besorgt wegen der immer öfter werdenden Wolfssichtungen. Besonders sichtbar ist dies in letzter Zeit in Niederschlesien, wo diese wilden Tiere beispielsweise Hunde attackieren.  Naturforscher appellieren an die Bürger und meinen, dass es Pflicht sei, Wölfe von bewohnten Gebieten abzuschrecken. Aber wie gelingt dies gefahrlos?

Wölfe werden zu einer immer größeren Gefahr für Menschen und Tiere. In den letzten Wochen gab es Einzeltiere, die keine Angst vor Menschen hatten und sogar Hunde totgebissen hatten. Spezialisten raten den Stadtbewohnern daher, den Wölfen zu spüren zu geben, dass sie in Städten weder Nahrung bekommen noch sicher sind. Andernfalls werden Attacken auf Hunde und sogar Menschen immer häufiger.

Von einem Wolf, der sich in der Nähe von Städten herumtreibt, informierte das Forstamt “Schneekoppe”. Ein junger Wolf, der sich in der Nähe von Landeshut/Kamienna Góra und Schmiedeberg/Kowary aufhält, wurde fotografiert. Experten meinen, das Tier sei krank, hungrig und desorientiert. Aus diesem Grund kann man es sogar in der Nähe von Häusern sichten, obwohl Wölfe normalerweise scheu sind.

Wolfsattacken auf Hunde

In letzter Zeit wurde öfter darüber informiert, dass Wölfe Hunde totgebissen haben. Zu solchen schrecklichen Situationen kam es unter anderem in Niederschlesien und im Karpatenvorland. 

Wildhüter erinnern auch daran, dass Wölfe unter Artenschutz stehen und man ihnen deshalb nichts zuleide tun kann. Allerdings informierten Naturforscher, dass sie in der Nähe von Waldenburg/Wałbrzych zwei Wölfe ohne Pfoten gesehen haben, was auf Wilderer hinweist.

Was tun im Fall einer Wolfsbegegnung?

Im Gespräch mit der Zeitung “Gazeta Wrocławska” hat Krzysztof Strynkowski von der Stiftung Fopit-Gobi, die Wildtiere rettet, darüber informiert, was man bei einer Begegnung mit einem Wolf machen sollte.  Man muss dem Wolf zeigen, dass er auf unserem Terrain keine Nahrung findet und deshalb keinen Grund dazu hat, um in Menschennähe zu kommen. Außerdem sollte man die dafür verantwortlichen Dienste benachrichtigen.

Ein zu wagemutiger Wolf sollte den Aufenthalt in der Stadt mit Schmerz und Lärm verbinden. Man sollte dazu einen Gegenstand benutzen, der das Tier nicht verletzt. Eine gute Lösung im Falle von Wolfs-Visiten sind Knallkörper, die sie verschrecken.

Wenn wir auf einen Wolf treffen, sollten wir direkt in seine Augen schauen und dabei so viel Lärm wie möglich generieren. Man darf auf keinen Fall in Panik geraten und weglaufen. Darüber hinaus sollte man Wölfe nicht füttern. Man muss auch darauf achten, dass man Abfall und Lebensmittel nicht dort hält, wo Wildtiere herankommen. Strynkowski ist der Meinung, dass, wenn wir jetzt wilden und unberechenbaren Tieren Spaziergänge durch Städte und Dörfer erlauben, dies in der Zukunft für die Tiere tragische Konsequenzen haben wird. “Wenn wir Wölfe an uns gewöhnen, dann prallt das auf den Tieren ab. Aggressive Tiere wird man nämlich eliminieren müssen”, informierte Strynkowski. 

 

Quelle: Onet

 

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