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Foto: Wikimedia Commons/Tomasz Urbanowicz
Foto: Wikimedia Commons/Tomasz Urbanowicz

Duch Palatium räumt bei den CODAwards 2022 ab. Die Installation, welche die Kirche der Heiligsten Jungfrau Maria auf der Dominsel in Posen/Poznań umgibt, ist das einzige Objekt aus Polen, welches in dem Wettbewerb ausgezeichnet wurde.

Im Juni wurde die Liste der hundert besten Realisierungen im Rahmen des internationalen Wettbewerbs CODAwards 2022 veröffentlicht. Das Projekt des Architekten Przemo Woźny Duch Palatium” hat es in die engere Auswahl geschafft. Internetnutzer aus der ganzen Welt konnten an dem Online-Voting teilnehmen und bis zum 1. September ihren Favoriten auswählen. Das Posener Projekt hat den Wettbewerb in der Kategorie Sakralbauten für sich entschieden.

Geist der Vergangenheit

Vor über 1.000 Jahren stand auf der Dominsel in Posen der Palast des Herrschers Mieszko I. und seiner Frau Dubravka. Es war das erste Gebäude der Piasten auf dem Gebiet Polens. An diesem Ort steht heute die Kirche der Heiligsten Jungfrau Maria. Duch Palatium  ist wie ein Geist der vergangenen Zeiten, der an das frühpiastische  Bauwerk erinnert und zeigt, wie es damals ausgesehen haben könnte.

Auftraggeber des Projekts sind das Erzbistum Posen und die Stadt Posen/Pozań. Hinter dem Entwurf steht Przemo Woźny, der zu seiner Realisierung Experten in Sachen Glas zu Hilfe geholt hat. Die Architekten Tomasz und Konrad Urbanowicz von der Firma Archiglass aus Breslau/Wrocław haben die gläsernen Elemente der Konstruktion hergestellt.

Einzigartige Glaskonstruktionen

Die Reste des Palastes wurden erst im Jahr 1999 entdeckt. Ihre Umrisse und Struktur sind an gläsernen 60 Zentimeter großen Blöcken abgebildet. Darauf gibt es auch authentische geschichtliche Zitate, die sich auf die Geschichte der Dominsel beziehen. Zusätzlich wird die ganze Konstruktion abends beleuchtet, weswegen sie sich von den anderen Denkmälern abhebt.

“Die Einzigartigkeit der gläsernen Konstruktionen geht aus die sanften, grafischen Formen, der imposanten Konstruktion und dem Respekt für die Architektur, deren Geheimnisse sie entdeckt, hervor'', beschreibt Kevin Walz, einer der Juroren der diesjährigen Ausgabe der CODAwards. 

Weitere Auszeichnungen für das Projekt von Przemo Woźny

Przemo Woźny ist der erste polnische Architekt, der die CODAwards gewonnen hat. Neben einer professionellen Jury wird der Wettbewerb auch von den Internetnutzern entschieden. Duch Palatium  hat auf seinem Konto noch andere nennenswerte Erfolge, wie die Finalisten-Auszeichnung im Wettbewerb Property Design Awards 2022 in der Kategorie “öffentlicher Raum”. 

 

Quelle: Rzeczpospolita

 

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