Von den Verstorbenen trennt uns nur die Zeit - Die Schädelkapelle von Czermna

 

Sie lockt heran, ruft Unheimlichkeit hervor, bringt zum Nachdenken. Dieses einmalige Werk der religiösen Kunst ist ein besonderes Bild der Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des Menschen. Über die Schädelkapelle in Czermna erzählte PolenJournal.de der Reiseführer Sławomir Stasiak.

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Freitag, 14. Mai 2021
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Autor: Fczarnowski (Praca własna) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], Wikimedia Commons
Autor: Fczarnowski (Praca własna) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], Wikimedia Commons

Es können bis zu zwei Millionen junge Menschen  an dem Weltjugendtag in Krakau 2016 teilnehmen. Den polnischen Sicherheitsdienst erwartet eine wahre Herausforderung. Sie haben ein halbes Jahr Zeit für die Vorbereitungen und die dramatischen Ereignisse aus Paris im Hinterkopf. 

Die Weltjugendtage werden vom 26. bis 31. Juli 2016 stattfinden.  Papst Franziskus wird da sein. „Wir haben grünes Licht  für fast alles , was mit der Sicherheit Kleinpolens in dieser Zeit verbunden ist, bekommen“, sagte Mariusz Ciarka, Pressesprecher des Woiwodschaftspolizeipräsidiums in Krakau. Es werden zusätzliche Polizeibeamte vor Ort sein wenn es nötig ist  und es gibt Zusatzausstattung, wie etwa Hubschrauber.

Zurzeit verraten die Polizisten nicht, wie groß die engagierten Kräfte sein werden. 

Teilnehmen können sogar bis zwei Millionen Menschen. Dies ist zwar nur eine Hochrechnung, Fakt bleibt aber, dass das Interesse enorm ist. In nur drei Monaten, vom 26. Juni bis 26. Oktober wurde das Teilnahmeformular von über 400 Tausend Personen aus 138 Länder ausgefüllt. 

Die größte Herausforderung bilden die Veranstaltungen mit Papst Franziskus. Wie der Sprecher der Krakauer Polizei berichtet, wird hier die Unterstützung von Polizisten, die Italienisch sprechen und die italienische Kultur kennen, sehr hilfreich. 

„Man muss mit einem Risiko während solcher Massenveranstaltungen rechnen. Man kann aber nicht alles absagen“, sagt Fahrer Marcin Wierzbicki der Erzdiözese Kattowitz. 

Ehemaliger Befehlshaber der polnischen Spezialeinheit GROM, Roman Polko warnt, man solle auf alles vorbereitet sein. „Der professionellste Sicherheitsdienst kann alles geben und trotzdem wird er nicht in der Lage sein vor Gefahr zu bewahren, wenn  sich unter den Pilgern  ein Terrorist befinden sollte“. 

Die Weltjugendtage werden jede 2-3 Jahre organisiert und versammeln junge Menschen aus aller Welt. Diese Tradition hat Papst Johannes Paul II. im Jahr 1985 begonnen. An dem letzten Weltjugendtag in Rio de Janeiro haben 3,5 Mio. Menschen teilgenommen. Polen ist bereits zum zweiten Mal Veranstalter der Weltjugendtage. Das letzte Mal gastierte die Jugend 1991 in Polen – in Tschenstochau. 

Quelle: tvn24.pl

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