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Foto: Symbolbild/Pixabay
Foto: Symbolbild/Pixabay

Nur 37 % der Bewohner Polens im Alter von 18-29 Jahren blicken optimistisch in die Zukunft. Der restliche Teil ist äußerst pessimistisch eingestellt.

Eurofound (Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen) hat über die Situation junger Menschen in Europa vor der Pandemie und deren direkte Auswirkungen auf Beschäftigung, Bildungsniveau, psychische Gesundheit und Zukunftsvorstellungen berichtet. Dabei stellte sich heraus, dass mit jeder weiteren Welle der Coronapandemie und Lockdowns immer weniger Menschen positiv in die Zukunft schauten.

Im Frühling 2020 waren rund 50 % der Polen positiv auf die Zukunft eingestellt. Im Sommer waren es nur noch 35 %. Bei der dritten Befragung im Frühling 2021 lag dieser Wert bei 37 %. Es ist das zweitschlechteste Ergebnis im Ranking. Dabei liegt die durchschnittliche Quote in der EU bei 50 %. Eine völlig andere Situation als in Polen ließ sich in Malta, Lettland und Slowenien beobachten. Dort blicken rund 70 % der Menschen positiv in die Zukunft.

Die Besorgnis über die Arbeitsplatzunsicherheit unter der jungen Bevölkerung in der EU insgesamt stieg von 34 % in der ersten Erhebungsrunde auf 42 % in der zweiten Erhebungsrunde. Im Frühjahr 2021 ist sie wieder auf 32 % zurückgegangen.

Eurofound hat auch das Vertrauen der jungen Menschen in die Regierung, und der EU untersucht. Dabei wurde das Vertrauen auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet. Das Ergebnis? Das größte Vertrauen in die Regierung haben nordische Ländern (7,2) und das niedrigste Westeuropa (4,0). Was die EU angeht, liegt bei jungen Menschen in Osteuropa das Vertrauen bei 6,4 und in den nordischen Ländern bei 6,8.

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