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Copyright: Pixabay.com
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Ob Profi oder Wochenendmusiker: Wer sich der Gitarre verschrieben hat, muss sein Instrument auch regelmäßig pflegen. Dazu gehört selbstverständlich auch das Ersetzen von Potentiometern, Tonabnehmern, Saiten und Kabeln. Gelegentlich möchte man lediglich dem Sound des Instruments etwas auf die Sprünge helfen oder ihn leicht verändern. 

Nur gut, dass es mittlerweile Ersatzteile für jedes Gitarrenmodell und jeden Geschmack gibt. Wie geht man bei der Wahl von Gitarrenersatzteilen vor und was muss man dabei unbedingt beachten?

Wie wirken sich bestimmte Ersatzteile auf den Sound der Gitarre aus?

Eine E-Gitarre besteht aus den folgenden Teilen:

  • Kopfplatte
  • Hals
  • Korpus
  • Saiten
  • Zubehör

Die Kopfplatte zeichnet sich durch die Stimmmechaniken aus. Bei E-Gitarren sind sie in der Regel einseitig angebracht. Stimmmechaniken werden benötigt, um die Gitarrensaiten zu stimmen. 

Heavy-Metal-Gitarren, wie sie von Behemoth und anderen aus Polen stammenden Extreme-Metal-Bands bevorzugt werden, sind mit einem Floyd-Rose-System ausgestattet. Dank des ausgeklügelten Vibratosystems kommt es kaum zu Verstimmungen der Saiten. Kleine Ungenauigkeiten können in Sekundenschnelle mithilfe von Feinstimmern korrigiert werden.

Der Hals der Gitarre wird meist aus Ahorn oder Mahagoni gefertigt. Für das Griffbrett nimmt man in der Regel Palisander oder Ebenholz. Der Griff hat je nach Modell 22 bis 24 Bünde. Ihre Anzahl hat einen direkten Einfluss auf den Sound, da sie die Länge des Griffbretts und somit auch die Platzierung des Pickups bestimmt.

Gitarrenhälse unterscheiden sich zudem durch ihre Wölbung voneinander. Während moderne Gitarren einen eher flachen und breiten Hals haben, findet man bei älteren Modellen oft stark gewölbte, schmale Hälse. Die Halsform ist und bleibt jedoch reine Geschmackssache.

Der Korpus besteht je nach Modell und Marke aus Esche, Erle oder Linde. Auf dem Korpus befindet sich das Pickguard (Schlagbrett), in das die Tonabnehmer (Pickups) eingebettet sind. An dieser Stelle wird es für Gitarristen besonders interessant, da die Tonabnehmer einen riesigen Einfluss auf den Klang der Gitarre haben.

Ersatzteile für Tonabnehmer: Was muss man wissen?

Ein- oder zweispulig: Wenn es um Tonabnehmer geht, hat jeder seine individuellen Vorlieben. Einspulige Tonabnehmer werden als Singlecoils bezeichnet, bei zweispuligen Modellen spricht man von Humbuckern. Eine Gibson Les Paul mit ihrem fetten, warmen Klang lebt von ihren beiden Humbuckern. 

Die betont schrillere Stratocaster von Fender hingegen verdankt ihren unverkennbaren Klang ihren drei Singlecoils. Zu den bekanntesten Herstellern von Tonabnehmern gehören Seymour Duncan, Bare Knuckle, DiMarzio und EMG. Mit dem Kippschalter wählt man den Tonabnehmer, was für einen vielschichtigen Sound sorgt.

Mit Potentiometern den Sound der Gitarre regeln

Potentiometer sind auch als Drehregler bekannt. Sie regeln Lautstärke und Ton. Drehregler gehören zu denjenigen Ersatzteilen, die öfter gewechselt werden müssen. Neben klassischen Modellen gibt es auch ausgefallene Potis, mit denen jede Gitarre zum Blickfang wird. 

Schlagbretter sind ebenfalls Accessoires, die eine Gitarre optisch aufwerten. Modelle in Schildpattoptik erfreuen sich besonderer Beliebtheit und sehen auf einer Gitarre mit schwarzem oder gelbem Korpus einfach umwerfend aus.

Auch Kabel und Pflegeprodukte dürfen in keinem Musikstudio fehlen, denn Gitarren wollen gehegt und gepflegt werden. Zitronenöl hält den Griff sauber und geschmeidig, während spezielle Reinigungstücher die Lebensdauer der Saiten verlängern. 

Fazit

Wer es mit dem Gitarrespielen ernst meint, sollte auch unbedingt die notwendigen Ersatzteile erwerben. Gerade bezüglich der Saiten tut man gut daran, stets ein neues Set parat zu haben - schließlich hat vor allem die hohe E-Saite die Angewohnheit, schnell zu reißen. 

Und mit einem handgewickelten Tonabnehmer lässt sich aus jeder Gitarre das Beste herausholen - der Rest besteht aus Fingerfertigkeit, Ryhthmusgefühl und Hingabe.

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