Eine Route voller Tradition

Eine ideenreiche und einzigartige Attraktion, die zahlreiche Touristen anzieht, ist das Ergebnis eines polnisch-slowakischen Projektes. Worum geht es? Um die Route der historischen Rezepturen im Karpatenvorland und der Slowakei.

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Dienstag, 07. Juli 2020
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Symbolbild / Pixabay
Symbolbild / Pixabay

Eigentlich war vieles geplant, ein Konzert nach dem anderen sollte stattfinden, doch das wird nicht passieren. 

Es war schon alles geplant, die Termine standen fest, doch nun wird alles abgesagt. Am 15. Juni sollte die Lenny Kravitzt Show stattfinden, am 17. Juni sollten Guns N’ Roses in Warschau auftreten, doch das wird verschoben. Zwei Konzerte von Dido waren geplant, System Of A Down wollten das große Comeback in Krakau/Kraków feiern, Pearl Jam sollte am 13. Juli auftreten, doch daraus wird auch nichts. Auch Alicia Keys, Aerosmith, Rammstein und Sting mussten ihre Konzerte absagen. Die Liste mit den Künstlern geht noch viel weiter. Doch es gibt Hoffnung. So langsam erwacht die Konzertbranche zum Leben. Dabei werden natürlich sämtliche Regeln beachtet, z.B. dürfen Auftritte vor nur 150 Menschen stattfinden. In diesem Stil hat das Warschauer Projekt "Sommer in Praga" im postindustriellen Raum des Praga Zentrums, in den normalerweise tausend Menschen reinpassen, an Dynamik gewonnen. Nachdem die ersten Konzerte ausverkauft waren, kündigen die Organisatoren die Auftritte weiterer Künstler an, die diesen Sommer live im Warschauer Stadtteil Praga auftreten werden. Das sind unter anderem Brodka, Daria Zawiałow, Paulina Przybysz, Król, Rebeka, Linia Nocna, Novika & Baasch, Julia Marcell, Meek, Oh Why?, Smolasty, Sorry Boys, Bitamina und die Band Kwiat Jabłoni. Für Musikfans soll das Prager Zentrum zu einem Ersatz für das Sommerfestival werden. Den ganzen Sommer über werden fünfzig polnische Künstler in einem bezaubernden Garten live auftreten.

Während der Veranstaltungen werden geeignete Sicherheitsmaßnahmen, wie z.B. Desinfektionsmittel, aufrechterhalten, um die Teilnahme an der Veranstaltung unter sterilen Bedingungen zu ermöglichen. Die Zahl der verkauften Eintrittskarten kann erhöht werden, wenn die sanitären Einschränkungen gelockert werden.

Kattowitz/Katowice online

Im Internet gibt es eine Konzertfabrik. Dort hat am 20. Juni Ania Dąbrowska aufgetreten. Später sollen auch Vika Gabor und Antonina Krzysztoń auftreten. Das Tauron Festival Neue Musik in Kattowitz/Katowice wird im Juni nächsten Jahres mit bereits angekündigten Stars, darunter Underworld und The Streets, stattfinden, aber die Organisatoren laden bereits jetzt zu den Konzerten ohne Eintrittskarte vom 27. bis 30. August ein. Es wurde beschlossen, nach alternativen Lösungen zu suchen, um die schöne Festivaltradition trotz aller Gegensätze aufrechtzuerhalten. Das diesjährige Festival findet aber etwas später und in einer innovativen, noch nie da gewesenen Form von TNMK.online statt. 

TNMK.online ist eine interaktive Festivalplattform. Dort kann man sowohl live Konzerte und Klubveranstaltungen als auch einzigartige Fern-Konzerte verfolgen, die von außergewöhnlichen Künstlern aus der ganzen Welt aufgezeichnet wurden. Die Live-Videos werden Konzerte und Klubveranstaltungen in der NOSPR, im Museum Malcownia, im Schlesischen Museum/Muzeum Śląskie und an anderen für die Geschichte Schlesiens und des Festivals wichtigen Orten umfassen. Die Auftritte von Künstlern aus nicht EU Ländern werden von zu Hause aus übertragen. Ein detailliertes Programm wird demnächst bekannt gegeben. Die Shows und Visualisierungen werden live vorgeführt, wobei Multimedia-Szenen und modernste Beleuchtungstechnologien zum Einsatz kommen. Die Konzerte im NOSPR werden mit der VR 360°-Technologie übertragen, die es ermöglicht, das gesamte Panorama des Bildes zu übertragen.

Gleichzeitig sind die Konzertveranstalter und ihre Agenturen, die sich unter dem Banner der Wirtschaftskammer Polnischer Künstlermanager (Izba Gospodarcza Menedżerów Artystów Polskich) zusammen geschlossen haben, nicht untätig. Sie haben die Kampagne "Wir eröffnen Konzerte" vorbereitet. Sie fordern die Abschaffung des Zutritts von 150 Personen zu den Veranstaltungen zugunsten eines für die Sportindustrie adäquaten Prozentsatzes, d.h. mit 25 Prozent der Zuschauer. Da aber die Infektionszahlen steigen, sieht es nicht gut für diese Branche aus.

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