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Parawaning an der Ostsee

Ausländische Urlauber sind oft verwundert, wenn sie die polnischen Strände zum ersten Mal sehen. Auf denen kann man nämlich wegen der vielen Windschütze – Parawan, nur wenig Sand sehen. Was für die Bewohner Polens völlig normal ist, ist für Ausländer ziemlich verrückt. Was haben also die Polen mit dem Parawan? 

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Sonntag, 22. September 2019
Hauptmenü
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Foto: Czar PRL
Foto: Czar PRL

Für viele Touristen sind die polnischen Milchbars fabelhaft. Jetzt hat auch eine amerikanische Journalistin das Phänomen entdeckt.

Die atemberaubende Natur, spannende Geschichte und Gastfreundlichkeit sind Dinge, die Polen berühmt unter Touristen machen. Ausländer wissen besonders das polnische Essen zu schätzen – traditionelle Würste, Piroggen oder Gulasch werden immer populärer. Die amerikanische Journalistin Laura Studarus stellte fest, dass genau diese Gerichte man bei einem Besuch in Polen probieren muss und das am besten in einer Milchbar.

Die Journalistin des Magazins „Eater“ hat die Leser an die Geschickte der ersten polnischen Milchbar erinnert. Sie wurde 1896 in Warschau von Stanisław Dłużewski geöffnet. Das Menü basierte auf solchen Milchprodukten wie z. B. Milch, Kefir und Quark. Deswegen ist auch der Name der berühmten Lokale auf die Waren zurückzuführen.

Die Kneipe fungierte als eine polnische, universale Kantine. Erst später wurden auch traditionelle Suppen, Würste, Piroggen und Kuchen serviert. Der Ort inspirierte viele Gastwirte. Als in Polen die Kommunisten an der Macht waren, war billiges Essen die Lösung für die arme Gesellschaft. In dieser Zeit fingen die Milchbars aufzublühen.

Doch der Eiserner Vorhang ist schon längst gefallen, aber die Bars sind immer noch da. Zwar hat sich der Name nicht geändert, dafür aber das Menü. Die Speisen basieren zwar immer noch auf Milchprodukten, doch durch Klöße, Kartoffelpfannkuchen und Fleischgerichte wurde die Speisekarte und einige Positionen erweitert. 

Kult Spezialitäten

Der Ausflug in eine Milchbar ist eine Wendung zu der traditionellen, polnischen Küche. Es gibt dort Suppen, die in Polen sehr populär sind z.B. Tomatensuppe mit Nudeln oder Reis, Rote Bete Suppe, Żurek oder Kuttelsuppe. Ein Muss sind Piroggen – russische, die mit Kartoffeln, Käse und Zwiebel gefühlt sind, traditionelle mit Fleischfüllung oder mit Kraut und Pilzen. Es gibt sie aber auch in süßen Versionen z.B. mit Erdbeeren oder Heidelbeeren. Beliebt sich auch Kohlrouladen mit Tomatensoße, die mit Kartoffeln und Schweinekotelett serviert werden. Natürlich gibt es auch vegetarische Gerichte.

Getränke

Zum Trinken wird Kompott, also ein Fruchtgetränk aus frischen oder getrockneten Früchten, meistens mit Zucker oder Gewürzen, wie z.B. Nelke, angeboten. Es gibt verschiedene Varianten, aber meistens wird Kompott aus Kirschen, Süßkirschen, Johannisbeeren, Erdbeeren oder Rhabarber serviert. Es gibt noch Kefir, der in Polen, wegen seines niedrigen Preises, als Frühstück armer Menschen benannt wurde.

Ganze Gesellschaft in einem Raum

Laura Studarus betonte in ihrem Artikel, dass die Milchbars alle anlocken. Während der Mittagszeit kann man die gesamten Gesellschaftsschichten sehen: Studenten, Familien mit Kindern, Rentner und Büroarbeiter. Jeder muss Schlange stehen, um Essen zu bestellen. Oft müssen sogar Gäste sich zu jemandem an den Tisch setzen, weil es sonst keinen freien Platz gibt.

 

Mehr zum Thema:

» Warschau im Neonlicht

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