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Agnieszka Holland
Agnieszka Holland

Das amerikanische Unternehmen Netflix hat zahlreiche Produktionen auf seinem Konto. Jetzt kommt die Zeit für einen Thriller mit alternativer Wirklichkeit in Polen. Mit am Bord sind Agnieszka Holland und Kasia Adamik.

Das wird die erste Serie von Netflix, die in polnischer Sprache gedreht wird. Das Unternehmen erhofft sich aber nicht nur großes Interesse seitens der polnischen Zuschauer. Wie bereits erklärt wurde, werden die Dreharbeiten in unterschiedlichen Regionen Polens stattfinden. Der Titel bleibt noch unbekannt, aber wir wissen bereits, dass die geplante Serie aus acht Episoden bestehen wird. 

Die Regie übernimmt Agnieszka Holland zusammen mit ihrer Tochter Kasia Adamik. Erik Barmack, stellvertretender Vorsitzender des Unternehmens Netflix, der für internationale Stoffe zuständig ist, freut sich schon auf die Zusammenarbeit mit den Firmen The Kennedy/Marshall Company und House of Media, genau wie mi der "hervorragenden polnischen Regisseurin Agnieszka Holland". Für die Produktion wird einer der bekanntesten Hollywood-Produzenten zuständig sein - Frank Marhall, der unter anderem Jurassic Park und Indiana Jones produzierte. Wie er zugibt, kann er die Zusammenarbeit mit den polnischen Schauspielern und der Filmcrew kaum erwarten. 

In dem Spionagethriller werden die Zuschauer in das Klima des Kalten Kriegs versetzt - konkret in eine alternative Wirklichkeit, in welcher der Eiserne Vorhang nie gefallen ist. 2002, 20 Jahre nach dem Terroranschlag von 1982, der die Hoffnung Polens auf Befreiung vernichtet und das Ende der Sowjetunion verhindert hat, entdeckt ein Jurastudent und ein Kriminalkommissar eine Verschwörung, die erlaubt hat, den Eisernen Vorhang und den Polizeistaat Polen, aufrecht zu erhalten. Nach 20 Jahren des Wohlstands und Friedens kann der geheime Plan nicht nur das Leben in Polen, sondern auf der ganzen Welt verändern. Fakt bleibt, dass die beiden Protagonisten zu viel wissen und die Regierung bereit ist, alles zu tun, damit ihre Pläne geheim bleiben. 

Die Prämiere soll 2018 stattfinden.

Foto: Martin Kraft [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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