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Foto: Bieniecki Piotr (http://www.fototeo.pl Own work) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons
Foto: Bieniecki Piotr (http://www.fototeo.pl Own work) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Nach vielen Verwicklungen hat sich der öffentlich-staatliche Nachrichtensender TVP mit der Stadtverwaltung von Oppeln, betreffs der Organisation des Festivals, geeinigt.

„Die Polnische Fernsehn-AG und die Stadt Oppeln, unter Berücksichtigung von langjähriger Zusammenarbeit bei der Veranstaltung des Landesfestivals des Polnischen Liedes und ebenfalls mit großer Hoffnung auf die Fortsetzung dieser in der Zukunft, geben bekannt, dass sie zu einer, für beide Seiten zufriedenstellenden, Einigung gekommen sind“- lautete das Statement von TVP, das am 19. Juni erschienen ist.

Weiter lesen wir, dass in diesem Jahr die Stadt Oppeln TVP die Rechte an der Marke des Landesfestivals des Polnischen Liedes und das Amphitheater zu Verfügung stellen wird, sodass die Polnische Fernseh-AG die 54. Auflage der Veranstaltung im September organisieren wird. „TVP deklariert, dass es alle Kräfte aufbieten wird, damit die künstlerische Seite der Veranstaltung nicht vom Niveau vergangener Jahre abweicht“- wurde versichert.

Mitte Mai hat der Bürgermeister von Oppeln informiert, dass nach vielen Kontroversen und dem Verzicht vieler Künstler auf dem Festival aufzutreten, die Stadt zu einem Entschluss gekommen ist, den Vertrag mit TVP über die Organisation des 54. Landesfestivals des Polnischen Liedes zu kündigen. Arkadiusz Wiśniewski hat damals festgestellt, dass TVP nicht in der Lage sei die Bedingungen des Vertrags zu erfüllen.

Später hat Jacek Kurski der Direktor des Senders, bekannt gegeben, dass er um eine millionenschwere Entschädigung kämpfen werde, weil „die Verlagerung des Festivalstandortes in so einer kurzen Zeit gewaltige finanzielle Konsequenzen mit sich bringen wird“. Auf die Antwort von Wiśniewski musste man nicht lange warten. Er betonte, dass „Oppeln einzigartig ist und dass die Stadt eine Entschädigung von TVP verlangen wird, da die Stadt einen enormen Imageschaden erlitten hat, welches von dem Gerangel um das Festival verursacht worden ist“.

Anfang Juni hat die Stadtverwaltung von Oppeln einen Appell an Jacek Kurski und Arkadiusz Wiśniewski gerichtet. Die Beamten wollten beide Seiten dazu animieren den Dialog zu suchen. Wie sie in einer Aussendung betont haben, ist das Landesfestival des Polnischen Liedes „zweifellos unser nationales Gut und die kostbarste Marke von Oppeln“.

Quelle: wprost.pl

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