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Wo Goethe und Chopin sich erholten

Schon vor Jahrhunderten kannte man die heilsame Wirkung der Mineralquellen in den niederschlesischen Sudeten. Die heute zu Polen gehörende Mittelgebirgsregion zeigt sich in neuem Glanz und zieht wieder zahlreiche Gäste aus Deutschland an. 

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Montag, 23. Oktober 2017
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Die 67. Berlinale ging zu Ende. Am 18. Februar verteilte die Jury die Preise. Unter den Preisträgern befindet sich die polnische Regisseurin Agnieszka Holland und Rafał Kapeliński.

Es scheint, als spielten Hirsche und die Natur während der diesjährigen Berlinale eine wichtige Rolle. Bei den gekrönten Produktionen „On Body and Soul“ und „Pokot“ kamen nämlich genau diese Tiere vor. Der ersehnte Goldene Bär ging dieses Jahr an die Ungarin Ildiko Enyedi. Die Liebesgeschichte zwischen zwei Angestellten eines Schlachthofs, die sich gegenseitig in ihren Träumen als Tiergestalten besuchen, entzückte die Jury (Paul Verhoeven, Dora Bouchoucha Fourati, Olafur Eliasson, Maggie Gyllenhaal, Julia Jentsch, Diego Luna, Wang Quan’an) mit seiner Feinheit, Humor und origineller Thematisierung von Liebessuche und Einsamkeit.

„Pokot“ („Spoor“) von Agnieszka Holland wurde mit dem Silbernen Bären – dem Alfred-Bauer-Preis – geehrt. Die Auszeichnung wird an Produktionen verliehen, die neue Perspektiven eröffnen. Die Verfilmung des Romans „Der Gesang der Fledermäuse“ von Olga Tokarczuk wird als ein „waghalsiger Genremix aus komischer Detektivstory, spannendem Ökothriller und feministischem Märchen“, der sich an der polnisch-tschechischen Grenze abspielt, charakterisiert. Nachdem sich Holland kurz mit Serien beschäftigte (Folgen von House of Cards), wendet er sich nun dem Krimi zu. Die exzentrische und charismatische Duszejko, die zurückgezogen in einem kleinen Dorf lebt, findet eines Tages die Leiche ihres Nachbarn, zu der eine Hirschfährte führt. Weitere Jäger sterben auf mysteriöse Weise und schließlich wird Duszejko verdächtigt.

Agnieszka Holland sagte am Samstag, dass der Preis umso wichtiger für sie sei, weil er vor Jahren auch an Andrzej Wajda verliehen wurde. Der 2016 verstorbene polnische Kultregisseur war ihr guter Freund und Meister. Holland sagte während der Pressekonferenz, dass der Preis für sie vor allem „eine symbolische Bedeutung“ habe und es außerdem eine „Verpflichtung sei, das Werk Wajdas fortzusetzen“.  

Als zweiter polnischer Künstler wird Rafael Kapelinski von der Jugendjury Generation 14 plus mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnet. Der zurzeit in Großbritannien lebende Filmemacher schuf bis jetzt nur Kurzfilme. Sein Filmdebüt „Butterfly Kisses“ (Schwarz-Weiß gehalten) erzählt eine Geschichte von drei Freunden. Einer von ihnen – Jake – verbirgt aber ein Geheimnis, welches ihn von anderen immer mehr distanziert.  

Quelle: wprost.pl, Berlinale.de, movieplot.de, natemat.pl, tvn24.pl

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