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2015 kam die Regisseurin Małgorzata Szumowska aus Berlin mit einem Silbernen Bären nach Hause, ein Jahr später folgte ihr Tomasz Wasikewski. Dieses Jahr ist ein weiterer polnischer Film am Start.

Małgorzata Szumowska räumte 2015 den Silbernen Bären für die Regie des Films „Body/Ciało“ ab. 2016 bekam der Regisseur Tomasz Wasilewski für „United States of Love“ die Ehre. Dieses Jahr wird der Thriller „Pokot“ von Agnieszka Holland um den Preis kämpfen. Es handelt sich um die Verfilmung eines Romans von Olga Tokarczuk. Die Ausstrahlung findet im Rahmen des Festivals am Sonntag dem 12. Februar statt.

Im Kurzfilmwettbewerb wird die Dokumentation von Michalina Musielak „Miss Holocaust” präsentiert. Die Produktion zeigt den kontroversen Schönheitswettbewerb im Haifa, an dem alte Frauen, die den Holocaust überlebt haben, teilnehmen. Das Event wird zum Anlass, um öffentlich über das Trauma zu sprechen.

In der Sektion Generation 14plus sind weitere polnische Filme zu sehen – „The Erlprince“ von Kuba Czekaj und „Butterfly Kisses“ von Rafał Kapeliński. Die erste Produktion wurde bereits für den Goldenen Löwen nominiert, die zweite wird am 11. Februar Premiere feiern.

 

In der risikofreudigsten Sektion des Festivals - dem Internationalen Forum des Jungen Films, kurz Forum – können sich die Zuschauer auf eine schweizerisch-österreichisch-polnische Produktion von Greg Zgliński unter dem Titel „Tiere“ freuen. Im Forum Expanded findet hingegen die Premiere des Films „A Heart of Love – Director’s Cut“ statt, in dem Łukasz Ronduda das Leben von zwei Künstler-Outsidern porträtiert.

Zu einem großen Ereignis wird sehr wahrscheinlich die Aufführung des Dokuments „Uwolnić Olega Sencowa“. In dem von der polnischen Firma „Message Film“ koproduzierten Film äußert sich u.a. Agnieszka Holland und Krzesztof Zanussi. Gegen die Festnahme des ukrainischen Regisseurs Oleg Sencow appellierte bereits die Polnische Filmakademie. 

Quelle: rp.pl

Foto: berlinale.de

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