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Parawaning an der Ostsee

Ausländische Urlauber sind oft verwundert, wenn sie die polnischen Strände zum ersten Mal sehen. Auf denen kann man nämlich wegen der vielen Windschütze – Parawan, nur wenig Sand sehen. Was für die Bewohner Polens völlig normal ist, ist für Ausländer ziemlich verrückt. Was haben also die Polen mit dem Parawan? 

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Dienstag, 17. September 2019
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Der Verkauf von Musik per Internet wird immer populärer. Spotify, WiMP und Deezer zählen zu den beliebtesten Internetseiten, die Musikstreaming anbieten. In der ersten Hälfte 2014 kauften 61% mehr Polen als im vorherigen Jahr den Zugang zu den legalen Musikquellen. Das bedeutet aber keinesfalls den Tod der CDs. Dieser Datenträger ist weiterhin populär unter den älteren Musikliebhabern. 

Der polnische Musikmarkt befindet sich in guter Lage. In der ersten Hälfte 2014 wurde er auf 79 Mio. PLN geschätzt - um 0.6% mehr als in vorherigem Jahr. Am größten wird der Musikmarkt von dem digitalen Musikhandel beeinflusst, der schon im Jahr 2014 fast 25% des gesamten Musikmarkts ausmachte. Die Polen benutzen weiterhin z.B. i Tunes, wo für Download eines konkreten Musikstücks bezahlt wird. Populärer wird aber der Streamingservice wie Deezer, Spotify oder WiMP, der beim Kauf einer Monatsgebühr den Zugang zu 25 Mio. Musikdateien ermöglicht. 61% mehr Internetbenutzer als in vorherigem Jahre kauften den Zugang zu solchem Service.

Dem Verkauf von traditionellen CD-Platten, die bereits tot sein sollten, geht es ganz gut. Mal ist es besser, mal schlechter, durchschnittlich bleibt er aber auf dem gleichen Niveau. Die kleinen Schwankungen hängen von dem Repertuare, der im jeweiligen Jahr vorgeschlagen wird, ab. Wenn im einen Jahr David Guetta, Mark Knopfler oder solche Bands wie Metallica oder U2 ein neues Album herausgeben, bedeutet es auch die Verkaufserhöhung – erklärt Jan Kubicki, Vorsitzender von Universal Music Polska.

In der ersten Hälfte des Jahres 2014 ist der Verkauf von CD-Platten um knapp 5% gesunken, er macht aber weiterhin 70% des ganzen Musikhandels aus. Der digitale Musikhandel ist hauptsächlich auf junge Empfänger gerichtet. Die traditionellen Musikträger werden eher von etwas älteren Menschen gewählt. Die Mehrheit der CD-Käufer bilden Personen, die älter als 35 sind. Im Jahr 2014 verkaufte sich auf CD-Platten die Jazzmusik am besten.   

Ein Teil des Musikmarkts bilden die so genannten „recorded income”, also die Einnahmen, die nicht von der Musik selbst, sondern von den, was es um die Musiker passiert, das heißt von Konzerten, Werbung und der Teilnahme von Musikern in verschiedenen Aktionen und Kampagnen. Der Meinung der Experten nach habe sich die Musikbranche in letzten Jahren nicht viel verändert. Die Musiker funktionieren auf dem Musikmarkt nach den gleichen Prinzipien wie früher. Verändern haben sich nur die Formen, mit welchen die Künstler ihre Musik in Einkommen umsetzen können. 

Der heutige Musikmarkt bietet auch mehr Möglichkeiten für die Debütanten an. Vor fünf Jahren konnte man sich gar nicht denken, Musik von Anfängern im Radio zu hören. Heute schaffen es viele junge Künstler in die Charts. Beispiele dafür sind Kasia Popowska, Margaret oder Dawid Podsiadło (David Ross). Hilfreich sind die populären Musikshows wie z. B. „The Voice of Poland“, „Must be the Music. Tylko muzyka“ oder „X-Factor“. 

Quelle: wprost.pl

 

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