Der Wetterumschwung an der polnischen Ostseeküste machte Urlaubern auf der Frischen Nehrung zu schaffen. In den sozialen Medien verbreitete sich ein Video aus Stegna / Steegen. Darauf ist zu sehen, wie eine heftige Windböe eine Frau am Strand zu Boden reißt.
Das Wetter an der polnischen Ostsee kann sich innerhalb kürzester Zeit ändern. Das erlebten auch Urlauber in Stegna / Steegen in der Woiwodschaft Pommern. Stürmischer Wind und starke Regenfälle erschwerten dort Spaziergänge entlang der Küste erheblich.
Dramatische Szenen am Strand
In den sozialen Medien gewinnt ein Video des Nutzers Dzidek Teraz zunehmend an Aufmerksamkeit. Der mehr als einminütige Film zeigt den Moment, in dem eine heftige Windböe eine am Strand spazierende Frau regelrecht umwirft.
Ein Paar, das ebenfalls am Ufer unterwegs war, eilte der Touristin zu Hilfe. Die Windböen waren so stark, dass sie den von der Frau getragenen Sonnenschirm beschädigten und nach außen umstülpten.
Das Video wurde bereits von mehr als 1,7 Millionen Nutzern angesehen. „Der Wind hat eine erwachsene Frau am Strand umgeworfen! Schreckliches Wetter in Stegna!“, schrieb der Autor des Videos.
Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h
Der starke Wind und die heftigen Regenfälle standen im Zusammenhang mit einem Genua-Tief, das über Polen hinwegzog. An der Ostsee erreichte der Wind Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h.
Die Rettungsdienste rieten unter diesen Bedingungen davon ab, den Strand zu betreten. Nach Angaben von TVN24 traten die stärksten Auswirkungen der schwierigen Wetterlage in den Landkreisen Sztum / Stuhm, Danzig / Gdańsk, Nowy Dwór Gdański / Tiegenhof und Tczew / Dirschau auf.
Appell an Urlauber: Vorsicht bei Sturm
Die Rettungsdienste erinnern daran, bei starkem Wind und stürmischem Wetter besonders vorsichtig zu sein. Das Betreten aufgewühlten Wassers sowie Spaziergänge unmittelbar an der Küstenlinie können bei starken Windböen zu Unfällen führen.
Urlauber sollten deshalb die örtlichen Wetterwarnungen verfolgen und die Hinweise der Rettungskräfte beachten. Dazu gehören auch Absperrungen und die roten Flaggen, die von den Rettungsschwimmern des WOPR gehisst werden.
Quelle: o2
Foto: Sreenshot / Facebook / Dzidek Teraz