UBS zieht sich aus Warschau zurück – bleibt aber langfristig in Polen präsent

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Die Schweizer Finanzgruppe UBS baut in Polen langfristig Stellen ab. Nach Recherchen der polnischen Presse reduziert das Unternehmen in den Jahren 2025–2026 die Arbeitsplätze jedes Jahr um rund 7 Prozent. Es schließt den Standort in Warszawa / Warschau. Trotz dieser Einschnitte betont das Unternehmen gegenüber der Zeitung, dass es seine Präsenz in Polen aufrechterhält und die Standorte Kraków / Krakau sowie Wrocław / Breslau weiter ausbaut.

Nach der Übernahme von Credit Suisse im Jahr 2023 kündigte UBS eine umfassende globale Umstrukturierung an. Im Jahr 2024 wurde der Abbau von mehr als 30.000 Stellen beschlossen, darunter 11.000 in der Schweiz. Das polnische Programm ist laut UBS jedoch nicht auf wirtschaftliche Probleme zurückzuführen, sondern Teil eines allgemeinen globalen Optimierungsprozesses.

Kraków / Krakau und Wrocław / Breslau bleiben strategisch – Warszawa / Warschau wird geschlossen

UBS bekräftigt, dass sich das Unternehmen nicht aus Polen zurückzieht. Die Zentren in Kraków / Krakau und Wrocław / Breslau, in denen insgesamt rund 10.000 Menschen arbeiten – darunter mehrere Tausend im IT-Bereich – sollen weiterhin eine zentrale Rolle im globalen Netzwerk spielen.

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Die geplanten Einschnitte betreffen vor allem den Bereich Technology Services. Dieser verantwortet unter anderem Rechenzentren, IT-Sicherheit und Hosting-Dienste. Entscheidungen über konkrete Kündigungen sollen individuell getroffen werden.

Unterstützung für Betroffene und Verhandlungen über Abfindungen

Das Unternehmen führt Gespräche mit Arbeitnehmervertretungen über die Höhe der Abfindungen und kündigt an, dass diese über den gesetzlichen Standards liegen sollen. Betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten Unterstützung bei der Jobsuche, darunter Berufsberatung und Möglichkeiten zum Wechsel in andere Unternehmensbereiche.

Optimierung der globalen Struktur bis 2026

UBS erklärt, dass die Maßnahmen Teil einer „Optimierung der Beschäftigungsstrategie“ seien, die Effizienz steigern und die künftige Entwicklung stärken soll. Die globalen Technologie-Services werden kontinuierlich auf ihren Umfang sowie ihre geografische Verteilung überprüft.

Der Prozess soll bis Ende 2026 schrittweise umgesetzt werden – ohne einmalige Massenentlassungen. Obwohl die Schließung des Warschauer Büros eine symbolische Zäsur darstellt, betont UBS, dass die Präsenz in Polen „stark und langfristig“ bleibt.

Quelle: money

Foto: facebook / @UBS

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