Inflation in Polen schwächt sich leicht ab – neue Daten der Nationalbank

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Die Polnische Nationalbank veröffentlichte am Montag neue Daten zur Inflation für Februar 2026. Die Zahlen zeigen eine leichte Abschwächung der Preisentwicklung in mehreren Kategorien.

Die Kerninflation, also die Inflation ohne Preise für Lebensmittel und Energie, lag im Februar bei 2,5 Prozent. Im Januar betrug sie noch 2,7 Prozent.

Entwicklung der wichtigsten Inflationsindikatoren

Die Daten zeigen, dass sich mehrere Inflationskennzahlen im Februar leicht verringerten:

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  • Inflation ohne administrierte Preise: 1,6 Prozent (unverändert gegenüber Januar)
  • Inflation ohne die volatilsten Preise: 2,3 Prozent (Januar: 2,6 Prozent)
  • Kerninflation (ohne Lebensmittel und Energie): 2,5 Prozent (Januar: 2,7 Prozent)

Zusätzlich sank die sogenannte 15-Prozent-gestutzte Mittelwertinflation auf 2,2 Prozent. Im Januar lag dieser Wert noch bei 2,4 Prozent. Diese Kennzahl blendet die extremsten Preisbewegungen aus und zeigt den zugrunde liegenden Trend.

Was ist die Kerninflation?

Die Polnische Nationalbank berechnet monatlich vier verschiedene Kerninflationsindikatoren. Diese helfen, die Struktur der Inflation besser zu verstehen.

Der Verbraucherpreisindex (CPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung eines breiten Warenkorbs. Die Kerninflation hingegen analysiert ausgewählte Segmente dieses Warenkorbs. Dadurch lassen sich die Ursachen der Inflation genauer bestimmen und zukünftige Entwicklungen besser prognostizieren.

Zugleich zeigt die Kerninflation, ob Preissteigerungen dauerhaft sind oder durch kurzfristige Faktoren beeinflusst werden.

Bedeutung von Energie- und Lebensmittelpreisen

Analysten betrachten besonders häufig die Inflation ohne Energie- und Lebensmittelpreise. Diese Kategorie gilt als aussagekräftig für die Wirkung der Geldpolitik. Energiepreise, einschließlich Kraftstoffe, entstehen überwiegend auf globalen Märkten. Sie unterliegen oft starken Schwankungen und auch spekulativen Einflüssen.

Lebensmittelpreise hängen hingegen stark von Wetterbedingungen sowie von der aktuellen Lage auf nationalen und internationalen Agrarmärkten ab.

Die aktuellen Zahlen deuten auf eine moderate Abschwächung des Preisdrucks in Polen hin. Gleichzeitig bleibt die Inflation in einigen Bereichen stabil. Die Entwicklung der Kerninflation gilt als wichtiger Indikator für zukünftige geldpolitische Entscheidungen.

Quelle: rmf24

Foto: freepik

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