Am 1. Februar wurde das Netz der mautpflichtigen Straßen in Polen ausgeweitet.
Wie das Finanzministerium mitteilte, betrifft die elektronische Maut fast 5.900 Kilometer nationaler Straßen. Gleichzeitig steigen die Gebühren für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen sowie für Busse deutlich. Je nach Emissionsklasse und Gewicht des Fahrzeugs erhöhen sich die Sätze um 40 bis 42 Prozent.
Diese Autobahnen und Schnellstraßen werden neu mautpflichtig
Zu den neuen Strecken mit Mautpflicht zählen unter anderem:
- Abschnitte der Autobahn A2 zwischen Kałuszyn und Siedlce
- Teile der S1 (Podwarpie–Dąbrowa Górnicza Pogoria, Żywiec–Węgierska Górka)
- Abschnitte der Schnellstraßen S3, S5, S7, S11, S12, S14, S16, S17, S52 und S61
- Ausgewählte Strecken der Nationalstraßen DK8, DK12, DK50 und DK91
Die Einnahmen aus dem e-TOLL-System sollen in diesem Jahr voraussichtlich knapp 6,6 Milliarden Złoty betragen.
Mehr Mittel für den Straßenbau
Hauptgrund der Änderungen sei die Stärkung des Nationalen Straßenfonds (Krajowy Fundusz Drogowy). Die zusätzlichen Einnahmen sollen den weiteren Ausbau sowie die Instandhaltung der Infrastruktur sichern.
Die Anhebung der Mautsätze soll zudem eine Anpassung an das durchschnittliche europäische Niveau darstellen. Gleichzeitig verweist die Regierung auf ökologische Aspekte und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Schienenverkehrs.
Wen betrifft die Erhöhung?
Die elektronische Maut gilt für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf rund 5.225 Kilometern. Nach der Erweiterung wird sie auf etwa 5.869 Kilometern Autobahnen, Schnellstraßen sowie ausgewählten Abschnitten von Nationalstraßen der Klassen GP und G erhoben.
In Polen erfolgt die Mauterhebung über das satellitengestützte System e-TOLL.
Quelle: businessinsider
