In der neuesten Auflage des Rankings, das von der Weltbank vorbereitet wird, büßte Polen sieben Plätze ein und landete auf dem 40. Rang. Den Unternehmern geht es weiterhin in Neuseeland am besten.
Seit vier Jahren fällt Polen immer weiter zurück in der Auswertung der Weltbank. Seit 2016 hat das Weichselland insgesamt 16. Plätze eingebüßt. Für 2020 reichte es für Platz 40, wobei man noch vor einem Jahr auf Platz 33. rangierte. Unter den EU-Ländern sicherte man sich wiederum Platz 15 u.a. vor den Niederlanden, Belgien und Italien.
Das Weichselland konnte insgesamt 76,4 Punkte von 100 möglichen einfahren. Noten hat man in 10 verschiedenen Kategorien vergeben. Am schlechtesten hat Polen in der Kategorie Firmengründung (Rang 128.) sowie Umgang mit Baugenehmigungen (92.) abgeschnitten. Gleichzeitig sicherte sich das Weichselland Platz 1 beim Außenhandel und Platz 25 bei der Kreditvergabe. In fünf von den zehn Kategorien blieb die Punktezahl Polens gegenüber dem Vorjahr unverändert. In drei Kategorien (Umgang mit Baugenehmigungen, Zugang zu Elektrizität, Schutz von Mindestaktionären) hat man mehr Punkte eingefahren. In nur zwei Kategorien war das Ergebnis schlechter als noch im Vorjahr.
Mit dem besten Unternehmerumfeld kann sich Neuseeland rühmen, gefolgt von Singapur und Hongkong. Deutschland landete auf dem 22. Platz. Österreich musste sich mit Platz 27 begnügen und die Schweiz rangiert in der Auswertung erst auf Platz 36.
Das Doing-Business-Ranking wird jährlich von der Weltbank publiziert. Der Schwerpunkt liegt auf den Geschäftsbedingungen. Für die Ausgabe 2020 wurden 190 Länder aus aller Welt unter die Lupe genommen.