Beamte der KAS (Krajowa Administracja Skarbowa) aus der Woiwodschaft Niederschlesien haben auf der Autobahn A4 in der Nähe von Jędrzychowice / Hennersdorf einen Lastwagen mit 23 Tonnen Abfällen aus Deutschland gestoppt.
Die Kontrolle fand im Grenzgebiet zu Deutschland statt. Der Lkw transportierte zerkleinerte Kunststoffabfälle von Deutschland nach Polen. Insgesamt handelte es sich um 23 Tonnen Müll.
Verdacht auf Verstoß gegen EU-Vorschriften
Nach Angaben der KAS deuteten erste Feststellungen darauf hin, dass der Transport der Abfälle gegen Vorschriften zum internationalen Abfallverkehr verstoßen könnte.
Daraufhin übernahmen die zuständigen Behörden umgehend den Fall. Die Beamten leiteten weitere Prüfmaßnahmen ein und untersuchten die Transportdokumente.
Müll-Transport sofort zurückgewiesen
Die Behörden stuften den Transport als illegal ein. Sie ordneten an, den Lastwagen unverzüglich zum Absender nach Deutschland zurückzuschicken.
Gemäß den geltenden Vorschriften droht dem Empfänger bei einem solchen Verstoß eine Geldstrafe zwischen 10.000 und 1 Million Zloty.
Wiederkehrendes Problem für Polen
Der Transport illegaler Abfälle stellt seit Jahren ein Problem für Polen dar. Die Behörden kontrollieren regelmäßig Lastwagen, die versuchen, ohne erforderliche Genehmigungen ins Land einzureisen.
Polnische Dienste stoppen immer wieder Transporte mit Müll aus dem Ausland, darunter auch aus Deutschland. Ziel ist es, illegale Entsorgungspraktiken konsequent zu unterbinden.
Quelle: rmf24
Foto: facebook / @Krajowa Administracja Skarbowa
