Polen unter den Top-Tourismusländern der EU

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Polen erzielte eines der besten Ergebnisse im Tourismus in der Europäischen Union. Im Jahr 2025 stieg die Zahl der Übernachtungen in touristischen Unterkünften um sieben Prozent. Damit zählt das Land zu den Spitzenreitern in der EU.

Eurostat veröffentlichte aktuelle Daten zur Tourismusentwicklung in Europa. In der gesamten Europäischen Union wurden 2025 insgesamt 3,08 Milliarden Übernachtungen registriert. Dies entspricht einem Anstieg von 61,5 Millionen Übernachtungen oder zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Den stärksten Zuwachs verzeichnete Malta. Direkt danach folgte Polen. Rückgänge traten nur in zwei untersuchten Ländern auf.

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Tourismus in Polen wächst

Polen gehört zu den am schnellsten wachsenden Tourismusmärkten Europas. Im Jahr 2025 nahm die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste um 46,1 Millionen zu. Auch der Inlandstourismus legte zu. Hier wurden 15,4 Millionen zusätzliche Übernachtungen gezählt.

Nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP, die sich auf Eurostat beruft, stieg die Zahl der Übernachtungen in fast allen EU-Staaten. Die größten Zuwächse wurden auf Malta mit zehn Prozent, in Polen mit sieben Prozent und in Lettland mit sechs Prozent gemessen.

Rückgänge gab es nur in Rumänien mit minus einem Prozent sowie in Irland mit minus zwei Prozent.

Hotels bleiben die wichtigste Unterkunftsform

In Europa entfielen insgesamt 3,08 Milliarden Übernachtungen auf touristische Unterkünfte. Der größte Teil wurde in Hotels verbracht. Ihr Anteil lag bei 63 Prozent.

Es folgten Ferienhäuser und andere kurzfristig vermietete Unterkünfte mit 24 Prozent. Campingplätze erreichten einen Anteil von 13 Prozent.

Neue Regeln für Kurzzeitvermietungen

In den vergangenen Jahren führten mehrere Länder strengere Regeln für die Kurzzeitvermietung ein. Auch Polen bereitet Änderungen vor. Bis zum 20. Mai 2026 muss ein neues Regelwerk der Europäischen Union umgesetzt werden. Es betrifft die Erhebung und Weitergabe von Daten zu Kurzzeitvermietungen.

Künftig müssen alle, die Wohnungen, Häuser und Zimmer kurzfristig vermieten, diese in ein zentrales Register eintragen. Ziel ist eine bessere Kontrolle und mehr Transparenz auf dem Markt.

Quelle: wprost

Foto: freepik

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