Größte Marienstatue der Welt entsteht in Polen. Eröffnungsdatum steht fest

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Im Dorf Konotopie, etwa 40 km von Toruń / Thorn entfernt, entsteht die größte Statue der Barmherzigen Mutter Maria weltweit. Die monumentale Figur soll 55 Meter hoch werden. Sie wird auf der Strecke zwischen Toruń / Thorn und Warszawa / Warschau errichtet. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 2025. Das Projekt zieht sowohl in Polen als auch international große Aufmerksamkeit auf sich. Die Fertigstellung rückt immer näher.

Verzögerung bei der Eröffnung

Vor Ort weist eine Tafel auf den 30. Mai als Fertigstellungstermin hin. Journalisten berichteten jedoch, dass die offizielle Einweihung der Marienstatue für den 15. August geplant ist. Dieser Tag markiert Mariä Himmelfahrt, was der Zeremonie eine besondere symbolische Bedeutung verleiht.

Die Statue soll aus großer Entfernung sichtbar sein und zu einem neuen Orientierungspunkt in der Region werden. Zum Vergleich: Die berühmte Jesusfigur in Świebodzin / Schwiebus misst 36 Meter.

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Private Finanzierung und Motivation

Das Projekt ist privat finanziert. Grażyna und Roman Karkosik unterstützen den Bau. Medien zufolge sehen sie die Investition als Ausdruck ihrer Dankbarkeit, ohne jedoch näher zu erläutern, wofür genau. Das Vorhaben zählt zu den größten privaten sakralen Projekten in Polen.

Die Grundsteinlegung fand in Anwesenheit des Marschalls der Woiwodschaft Kujawien-Pommern, Piotr Całbecki, statt. Dieser Schritt bestätigte die Bereitschaft zur Umsetzung des Projekts in voller Größe. Die Informationen über den Baufortschritt ziehen regelmäßig Einheimische und Pilger an.

Marienstatue weckt internationale Aufmerksamkeit

Das außergewöhnliche Bauprojekt erregte auch internationales Interesse. 2025 berichtete unter anderem der britische „Financial Times“ über das Vorhaben. Das Blatt bezeichnete es als „riesiges, fast pharaonisches Projekt“. In der Nähe, im Dorf Kikół, befindet sich das Haus von Roman Karkosik, einem der reichsten Unternehmer Polens, der Medienkontakte meidet.

Ende des vergangenen Jahres übergab Karkosik zudem der Woiwodschaft einen vollständig renovierten Vollseekatamaran im Wert von 15 Millionen PLN. Das Schiff soll Jugendlichen als Segelschule dienen. 

Viele Dorfbewohner hoffen, dass die Statue den Pilgertourismus ankurbelt und die lokale Wirtschaft stärkt. Obwohl die Kirchenbesuche in Polen rückläufig sind, zieht das wichtigste Pilgerziel des Landes – das Heiligtum der Schwarzen Madonna in Częstochowa / Tschenstochau – jährlich rund 4 Millionen Pilger an.

Quelle: wp

Foto: Facebook/@Gazeta Pomorska

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